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Sollzahlen

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Wahrscheinlichkeits- oder Planzahlen, die als Richtzahlen für die Betriebs-, Absatz- und Finanzpolitik der Unternehmung dienen. Im Rahmen der Finanzplanung werden im Finanzplan für einen bestimmten, zukünftigen Zeitraum Beträge für die zu erwartenden Einzahlungen und beabsichtigten Auszahlungen zusammengestellt. Sollzahlen werden anhand von im zwischenbetrieblichen oder im Zeitvergleich gewonnenen Erfahrungswerten ermittelt.

    Nach Ablauf des Planabschnitts werden zur Kontrolle die Sollzahlen mit den Istzahlen laut Buchführung verglichen und abgestimmt.

    Bei wesentlichen Abweichungen werden betriebs- oder finanzpolitische Maßnahmen ergriffen.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Wolfgang Breuer
      RWTH Aachen,
      Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre,
      insb. Betriebliche Finanzwirtschaft
      Professor
      Prof. Dr. Claudia Breuer
      Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe - University of Applied Sciences
      Professorin für Finanzwirtschaft und Nachhaltigkeit
      Dr. Barbara Wischermann
      Universität Bochum,
      FB Wirtschaftswissenschaft
      OStR.i.H.

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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