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Thomas von Aquin

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1225–1274, bedeutendster Vertreter der Scholastik, die auf den Gedanken des Aristoteles aufgebaut ist. Thomas von Aquin entwickelte die Lehre vom gerechten Preis (Justum Pretium), bei dem jeder Tauschpartner seine aufgrund des „standesgemäßen Unterhalts“ errechneten Aufwendungen ersetzt bekommen muss. Alle Güter besitzen einen immanenten, inneren Wert (Valor Intrinsecus), mit Ausnahme des Geldes, das nur einen „aufgepfropften“ Wert (Valor Impositus) besitzt. Geld ist nur Tauschmittel, deshalb wird Geldzins als Wucher verworfen. Das Werk von Thomas von Aquin ist v.a. theologischer und philosophischer Natur, sodass die Suche nach den spärlichen ökonomischen Äußerungen in seinem umfangreichen Gesamtwerk mühselig ist; hilfreich: E. Schreiber, „Die volkswirtschaftlichen Anschauungen der Scholastik seit Thomas“ (1913).

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Artur Woll
      Universität Siegen,
      Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
      Volkswirtschaftslehre

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Vergleicht man die Auskünfte, die Aristoteles und Paulus zum Verhältnis von Lieben und Erkennen geben, scheint es, als würden sie sich widersprechen, weil Aristoteles das Erkennen höher bewertet als das Lieben und Paulus umgekehrt die Liebe höher …
      Wer Thomas als philosophischen Denker interpretieren will, muß sich zuvor darüber klar sein: Nicht nur die ausdrücklich eine theologische Systematik befolgenden Werke, wie vor allem die beiden großen Summen, sondern alle Schriften des Thomas sind …

      Sachgebiete