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Wohlstandsverteilung

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Die Verteilungspolitik (und damit auch die Verteilungstheorie) beschäftigt sich mit Problemen der Wohlstandsverteilung auf Wirtschaftssubjekte. Dabei wird üblicherweise die Einkommensverteilung als ein Hauptindikator für die Verteilung des Wohlstands gewählt. Dieses Vorgehen unterstellt realistischerweise, dass Wohlstand und Einkommensverteilung eng miteinander verbunden sind, auch wenn ein nicht geringer Teil von Gütern und Dienstleistungen nicht über den Markt, sondern anderweitig an die Wirtschaftssubjekte verteilt wird. Dabei handelt es sich vornehmlich um die sog. kollektiven Güter (öffentliche Güter wie Parks, Freibäder etc.) und Lasten (Verkehrslärm, Luftverschmutzung etc.) und um unentgeltliche öffentliche Leistungen (bes. im Rahmen der Sozialgesetzgebung). Die verteilungspolitische Bedeutung dieser Phänomene ist grundsätzlich unbestritten und führt zum Ausbau von Verteilungsrechnungen in Richtung umfassender Systeme sozialer Indikatoren, macht aber die Beschäftigung mit den Problemen der Einkommensverteilung nicht überflüssig.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hagen Krämer
      Hochschule Karlsruhe, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
      Professor für Economics (Volkswirtschaftslehre)

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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