Direkt zum Inhalt

Börsenpreis

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    1. Begriff: im Börsengesetz (BörsG) definiert als Preise, die während der Börsenzeit an einer Börse festgestellt werden. Für Preise im Freiverkehr gilt dies, wenn sie während der Börsenzeit an einer Wertpapierbörse ermittelt werden (§ 24 BörsG). Die Preise müssen ordnungsmäßig zustande kommen und der wirklichen Marktlage des Börsenhandels entsprechen. D.h. den Handelsteilnehmern müssen ausreichend Informationen vorliegen und damit Transparenz und Chancengleichheit gewahrt werden.

    2. Börsenpreisfeststellung: Für die Einstufung als Börsenpreis ist es unerheblich, ob der Preis durch einen Börsenmakler oder im elektronischen Handel festgestellt wurde.

    3. Arten des Börsenpreises für Wertpapiere: a) Für am Kassamarkt abgeschlossene Geschäfte werden folgende Kassakurse gebildet:
    (1) Einheitskurs: Dieser wird vom Skontroführer im Präsenzhandel so festgelegt, dass der größte Umsatz bei größtmöglichem Ausgleich aller vorliegenden Aufträge stattfindet, er wird für wenig liquide Werte gerechnet, die nicht am fortlaufenden Handel teilnehmen.
    (2) Eröffnungs- und Schlusskurse: Diese werden für fortlaufend geltende Werte im Präsenzhandel durch den Skontroführer, im elektronischen Handel in Auktionen nach dem Prinzip des Einheitskurses (gerechnete Kurse) ermittelt.
    (3) Variable Kurse: Das sind die durch laufende Zusammenführung von Angebot und Nachfrage entstehenden Preise im fortlaufenden Handel.

    b) Für die Geschäftsabschlüsse in Termingeschäften werden Terminkurse gebildet.

    Vgl. auch Kurs, Kursfeststellung.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Börsenpreis Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/boersenpreis-30368 node30368 Börsenpreis node50034 Termingeschäfte node30368->node50034 node41146 Kassakurs node30368->node41146 node27827 Börsengesetz (BörsG) node30368->node27827 node49732 Wertpapierbörse node30368->node49732 node29728 Börse node30368->node29728 node31763 Aktie node42398 Promptgeschäft node42398->node50034 node29775 Arbitrage node50034->node29775 node50034->node29728 node50469 Wechselkurs node36848 Einheitsmarkt node49355 variabler Markt node39369 Kassamarkt node41146->node50469 node41146->node36848 node41146->node49355 node41146->node39369 node49314 Warenbörse node36122 geregelter Markt node27827->node36122 node27582 amtlicher Markt node27827->node27582 node51352 MiFID node27827->node51352 node27827->node29728 node48640 Wertpapier node49732->node31763 node49732->node49314 node49732->node48640 node49732->node29728 node38210 Marktveranstaltungen node38210->node29728 node37242 Kassageschäfte node37242->node29728 node43955 Skontroführer node43955->node29728 node42471 Prolongation node42471->node50034
      Mindmap Börsenpreis Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/boersenpreis-30368 node30368 Börsenpreis node27827 Börsengesetz (BörsG) node30368->node27827 node29728 Börse node30368->node29728 node49732 Wertpapierbörse node30368->node49732 node41146 Kassakurs node30368->node41146 node50034 Termingeschäfte node30368->node50034

      News SpringerProfessional.de

      • Persönlichkeit und Motivation müssen stimmen

        Beim Besetzen vakanter Stellen achten Vertriebsleiter oft stärker auf die fachliche Qualifikation der Bewerber als auf deren Persönlichkeit und Motivation. Michael Schwartz, Leiter des Instituts für integrale Lebens- und Arbeitspraxis in Esslingen, erläutert, warum diese beiden Faktoren im Vertrieb so wichtig sind.

      • Neue Recruitingstrategien gegen den Fachkräftemangel

        Für den deutschen Mittelstand wird der Fachkräftemangel zum Geschäftsrisiko, zeigen Studien. Und die Situation soll sich noch verschärfen. Höchsten Zeit also, bei der Personalbeschaffung neue Weg zu gehen, so Gastautor Steffen Michel. 

      • Weniger IPO-Prospekt, dafür mehr Anlegerschutz

        Wer sich bislang per Börsengang Geld am Kapitalmarkt besorgen wollte, musste einen aufwendigen Prospekt erstellen. Eine Neuregelung sorgt jetzt bei kleineren IPOs (Initial Public Offering) für Abhilfe. Wie die Voraussetzungen aussehen, erklärt Rechtsanwalt Jörg Baumgartner in seinem Gastbeitrag.

      • Whatsapp startet Business-Offensive

        Im Servicefall können Verbraucher einige Unternehmen bereits über den Messenger-Dienst Whatsapp kontaktieren. Doch was passiert, wenn der Kundenservice Nachrichten initiativ versendet? Ein neues Business-Tool soll genau das ermöglichen.

      • Kundennutzenmodelle im B2B-Vertrieb von E-Marktplätzen

        Elektronische B2C-Marktplätze müssen ihre über Jahre errungene dominante Marktstellung in Gewinne umzumünzen, ohne ihre Marktstellung zu gefährden. Dazu gehört, Preise für langjährige Händler drastisch zu erhöhen. Kundennutzenmodelle spielen dabei eine wichtige Rolle.

      • "Belastete Geschäftsmodelle sind meistens nicht genug innoviert"

        Der ehemalige Roland-Berger-Krisenberater Thomas Knecht hat an der Spitze von Hellmann den Turnaround des weltweiten Logistikers geschafft. Branche und Wirtschaft fordert er zu mehr Wachsamkeit auf. Im Interview spricht er über Anpassungsfähigkeit und Insolvenzschutz.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Cordula Heldt
      Deutsches Aktieninstitut e.V.
      Referentin und Rechtsanwältin

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Ordnen Sie folgende Aussagen den genannten Wertpapierarten zu!Wertpapiere1 Bundesanleihen2 öffentliche Pfandbriefe3 Wandelanleihen4 OptionsanleihenA Die Wertpapiere werden an der Börse als „volle“ und als „leere“ Stücke gehandelt.B Das …
      § 252 HGB enthält allgemeine Bewertungsgrundsätze, die den Vorschriften über die Wertansätze der Vermögensgegenstände und der Schulden vorangestellt sind. Das Steuerrecht enthält daneben teilweise abweichende Bewertungsregeln.
      Nach § 247 Abs. 2 HGB sind beim Anlagevermögen nur die Vermögensgegenstände auszuweisen, die dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen bestimmt sind. Eine mögliche genauere Gliederung des Anlagevermögens kann nach dem Bilanzschema gem. § 266 Abs. 2 …

      Bücher auf springer.com

      versandkostenfrei von springer.com

      Sachgebiete