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Discount-Zertifikat

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    auf eine Aktie oder einen Index bezogenes Finanzinstrument, für das beim Erwerb weniger zu zahlen ist als für die entsprechende Aktie oder den entsprechenden Index. Bei fallenden Kursen macht der Käufer des Zertifikats weniger Verlust als der Direktanleger, es sei denn der Basiswert fällt unter den Discount. Dann fällt das Zertifikat genauso wie der Basiswert. Der Preis für diesen Sicherheitspuffer ist die Begrenzung des möglichen Kursgewinns nach oben durch einen Deckel. Beispiel: Eine Aktie als Underlying notiert bei 90 Euro, das Zertifikat kostet 85 Euro, die Gewinngrenze liegt bei 100 Euro. Das bedeutet, dass der Anleger, wenn die Aktie auf 100 Euro steigt, einen Gewinn von 15 Euro macht. Dies ist zugleich sein möglicher Maximalgewinn. Der Aktionär macht in der gleichen Situation nur einen Gewinn von 10 Euro. Steigt die Aktie auf 120 Euro, erzielt der Aktionär 30 Euro, für den Zertifikatebsitzer bleibt es dagegen bei 15 Euro. Fällt die Aktie auf 87 Euro, entsteht für den Besitzer des Zertifikats kein Verlust, da er das Zertifikat günstiger erworben hat. Erst wenn der Rabatt aufgezehrt ist, gerät auch das Zertifikat in die Verlustzone. Bei Discount-Zertifikaten erhält der Anleger bei Laufzeitende Aktien bzw. den Index entsprechend des Bezugsverhältnisses zurück, wenn der Aktienkurs unter dem Deckel liegt. Liegt der Aktienkurs höher, erhält er den Gewinn in Geld.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Cordula Heldt
      Deutsches Aktieninstitut e.V.
      Referentin und Rechtsanwältin

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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