Direkt zum Inhalt

Deutscher Aktienindex (DAX)

Definition

Der DAX ist dasjenige Börsenverzeichnis, in das die jeweils 30 größten und umsatzstärksten deutschen Aktien (Blue Chips) eingetragen werden.

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    am 1.7.1988 erstmalig veröffentlichter Aktienindex, der die 30 größten und umsatzstärksten dt. Aktien (Blue Chips) beinhaltet. Er repräsentiert derzeit mehr als 80 Prozent des Grundkapitals inländischer börsennotierter Gesellschaften. Wie alle Indizes der Deutschen Börse wird der DAX nach der Laspeyres-Formel berechnet, wobei die Marktkapitalisierung eine wichtige Eingangsgröße ist. Das Gewicht jeder Aktie im Index bemisst sich nach ihrem Anteil an der gesamten Marktkapitalisierung der DAX-Titel. Um noch stärker die Handelbarkeit der DAX-Unternehmen zu berücksichtigen, wird die Marktkapitalisierung seit 2002 auf den Freefloat (Streubesitz) bezogen. Die Marktkapitalisierung und der Börsenumsatz sind die wichtigsten Auswahlkriterien für die Aufnahme eines Unternehmens in den DAX. Berechnet wird der DAX als Real-Time-Index auf Basis der fortlaufenden Notierungen im XETRA-Handel. Als Performance-Index konzipiert, spiegelt er nur die vom Markt ausgelösten Kursveränderungen wider, da alle Dividendenauszahlungen, Bonuszahlungen, Sonderzahlungen und Bezugsrechtsgewährungen, die i.d.R. zu Kursabschlägen führen, reinvestiert werden. Zusätzlich wird ein spezieller Kursindex berechnet, der nur um die Erträge aus Bezugsrechten und Sonderzahlungen korrigiert wird und die Kursschwankungen aus Dividenden- und Bonuszahlungen enthält.

    Der DAX ist für den dt. Kapitalmarkt repräsentativ, er dient als Marktbarometer, Vergleichsmaßstab (Benchmark) und als Underlying für Derivate.

    Vgl. auch CDAX, MDAX, SDAX, TecDAX, Prime Standard, HDAX.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Deutscher Aktienindex (DAX) Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/deutscher-aktienindex-dax-31116 node31116 Deutscher Aktienindex (DAX) node29147 Blue Chips node31116->node29147 node31943 Gewinnanteil des Gesellschafters node28594 Aktionär node31943->node28594 node36978 Inhaberschuldverschreibung node34209 Indexzertifikat node34209->node31116 node34209->node36978 node44469 REX node37932 Marktkapitalisierung node37932->node31116 node37999 Kursindex node37999->node31116 node37999->node44469 node37999->node37932 node42088 Performanceindex node37999->node42088 node30756 Aktienindex node30756->node31116 node30756->node42088 node42088->node31116 node29686 Aktionärsvereinigungen node29686->node28594 node35172 Dow Jones Index node29147->node35172 node37660 Kommanditaktionäre node37660->node28594 node31763 Aktie node28594->node31116 node28594->node31763 node38689 Market Experts node38689->node29147 node36718 HDAX node36718->node31116 node36718->node29147 node36392 Indexpartizipationsschein node36392->node34209
      Mindmap Deutscher Aktienindex (DAX) Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/deutscher-aktienindex-dax-31116 node31116 Deutscher Aktienindex (DAX) node29147 Blue Chips node31116->node29147 node28594 Aktionär node28594->node31116 node42088 Performanceindex node42088->node31116 node37999 Kursindex node37999->node31116 node34209 Indexzertifikat node34209->node31116

      News SpringerProfessional.de

      • Exportentwicklung Werkzeugmaschinen

        Ein aktueller Quest Report verbindet Exportmärkte und Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen in Euro und die Wirkung auf die Exporte nach China seit 2008. Steigende Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen gehen demnach mit rückläufigen Exporten nach China einher.

      • Banken genießen großes Vertrauen ihrer Kunden

        72 Prozent der Bankkunden in Deutschland gehen davon aus, dass Kreditinstitute mit ihren persönlichen Daten sorgsam umgehen. Keine andere Branche genießt einer aktuellen Umfrage zufolge höheres Vertrauen.

      • Neue Aufgaben für die Zentrale der Zukunft

        Unternehmen müssen agil und innovativ sein. Das althergebrachte Headquarter, von dem aus alles zentral gesteuert werden soll, scheint dazu nicht passen zu wollen. Muss die Unternehmenszentrale neu erfunden werden? 

      • So geht erfolgreiches Lead Nurturing im B2B-Segment

        Wenn nicht nur Leads, sondern in Folge auch Käufer generiert werden, ist von Lead Nurturing die Rede. Im B2B-Bereich müssen E-Mail-Marketer dafür besonders strategische sowie kontinuierliche Beziehungsarbeit leisten.

      • Globales E-Invoicing ist Herausforderung für Unternehmen

        Unternehmen sind aufgrund staatlicher Vorgaben zunehmend dazu verpflichtet, ihre Rechnungen elektronisch zu erstellen. Doch in jedem Land gelten andere rechtliche Regelungen. Entsprechend komplex gestalten sich die Prozesse. Erster Teil des Gastbeitrags.

      • Auf dem Rechtsweg ins Verderben

        Wer seinen Markt als Eigentum betrachtet und Neueinsteiger juristisch bekämpfen will, kann nur verlieren, meint Springer-Autor und Zukunftsmanager Heino Hilbig. Denn die Klage eines Taxifahrers gegen Moia wird neue Verkehrskonzepte nicht verhindern. 

      • Mit Location Based Marketing auf Neukundenfang

        Deutsche Marketing-Manager sehen in standortbasierter Werbung die Brücke, um Konsumenten online wie offline anzusprechen. Vor allem für die Neukundengewinnung setzen sie auf das Marketinginstrument.

      • Wie der Arbeitsplatz von morgen aussehen wird

        Während der Industrialisierung wanderte die Arbeit aus dem Haushalt in die Fabrik. Heute klopft sie wieder an die Haustür. Die Möglichkeit zu mehr zeitlicher und örtlicher Flexibilität, beispielsweise zur Arbeit im Homeoffice, macht vor keiner Branche mehr halt.

      • Java und JavaScript sind die beliebtesten Programmiersprachen

        Die meisten Softwareingenieure setzen auf Java und JavaScript, wenn es um die Entwicklung von Unternehmensanwendungen geht. Die angeblichen "In"-Programmiersprachen Python & Co. liegen in der Beliebtheitsskala teils weit abgeschlagen hinter den Klassikern.

      • Diese digitalen Marken sind top

        Digitale Dienste dominieren immer stärker die Markenwelt. In den Top 25 der relevantesten Marken Deutschlands machen sich analoge Marken eher rar.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Cordula Heldt
      Deutsches Aktieninstitut e.V.
      Referentin und Rechtsanwältin

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Der Einfluss der Aktionäre auf die Vergütung des Vorstands wurde infolge des 2010 eingeführten Vergütungsvotums (sog. Say on Pay) erhöht. Die Untersuchung zielt zunächst darauf ab, (1) mithilfe einer logistischen Regression, Determinanten für die …
      Im folgenden werden die Bewertungsergebnisse des Black-Scholes-Modells bei Verwendung verschiedener Volatilitätsschätzer mit empirisch beobachteten Abschlußkursen von DTB-DAX-Optionen verglichen. Ziel ist es, dadurch besonders treffsichere …
      Der Deutsche Aktienindex DAX bildet das Basisobjekt des DAX-Future-Kontrakts. Um ein Verständnis des Finanzinstruments DAX-Future zu ermöglichen, stellt das folgende Kapitel zunächst die Funktion und Konstruktion des DAX in den Vordergrund. Diese …

      Sachgebiete