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DVD

Definition

Abk. für Digital Versatile Disc; optisches Speichermedium, das einer CD-ROM ähnelt, jedoch deutlich mehr Speicherkapazität (4,7 GB einlagig, 8,5 GB zweilagig, 17 GB zweilagig und doppelseitig) besitzt.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Abk. für Digital Versatile Disc; Weiterentwicklung der Compact Disc (CD) zur Speicherung von Videomaterial im MPEG-2 Format (Moving Pictures Expert Group, MPEG) und großer Datenmengen im PC-Bereich. Standardisiert seit 1996. Die Abmessungen und die prinzipielle Funktionsweise sind identisch zur CD. Im Vergleich zeichnet sich die DVD durch eine größere Datendichte und durch die Möglichkeit aus, zwei Layer übereinander anzuordnen. Der obere Layer ist teildurchlässig und ermöglicht dadurch den Zugriff auf den unteren Layer. Häufig enthalten beide Seiten der DVD Daten, sodass durch zwei Seiten mit je zwei Layern eine maximale Kapazität von 17 GByte entsteht. Allerdings handelt es sich bei doppelseitigen DVDs um zwei unabhängige Speichermedien, auf denen keine zusammenhängenden Dateien gespeichert werden können. Laufwerke, die beide Seiten lesen können, existieren nicht. Zum Lesen einer DVD wird aufgrund der im Vergleich zur CD kleineren Pits (Länge 0,4 bis 1,14 µm) und dem engeren Spurabstand (0,74 µm) ein Laser mit einer kürzeren Wellenlänge (650 oder 635 nm) benötigt. Die Drehzahl liegt bei einer Video-DVD zwischen 570 und 1390 U/min.

    Eine Video-DVD kann bis zu acht Tonspuren mit je bis zu acht Kanälen, maximal 32 Untertitel sowie verschiedene Kameraperspektiven enthalten. Die Datenrate ist variabel und liegt meist zwischen 3 und 10 Mbit/s. Ein Regionalcode verhindert das Abspielen einer DVD von anderen Kontinenten, um den Import von DVDs in Länder zu verhindern, in denen der Film noch nicht im Kino zu sehen war. Zusätzlich enthält eine DVD häufig einen Kopierschutz, um unberechtigte Vervielfältigungen zu unterbinden. Zur Wiedergabe einer Video-DVD wird ein DVD-Abspiel­gerät benötigt.

    Durch den Anwender selber beschreibbare Da­ten-DVD lassen sich unterteilen in „–“ (DVD-Fo­rum) und „+“-Varianten (DVD+RW Alliance). Es gibt einfach be­schreibbare Varianten „R“ und mehrfach (circa 1000 mal) beschreibbare Varianten „RW“, die jeweils eine Kapazität von 4,7 GByte besitzen. „DL“ Varianten bieten mit 8,5 GByte die doppelte Speicherkapazität. DVD-RAM-Varinaten weisen zudem einen bes. hohe Datensicherheit auf, da sie ein Festplatten ähnliches Defektmanagement besitzen.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Richard Lackes
      Technische Universität Dortmund,
      LS für Wirtschaftsinformatik
      Universitätsprofessor
      Dr. Markus Siepermann
      Technische Universität Dortmund,
      LS für Wirtschaftsinformatik
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter
      Prof. Dr. Insa Sjurts
      Universität Hamburg
      Geschäftsführerin der Hamburg Media School, Inhaberin des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Medienmanagement

      Bücher

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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