Direkt zum Inhalt

Europäischer Zahlungsverkehr

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Im Zuge der europäischen Integration - hauptsächlich mit Beginn der Europäischen Währungsunion 1999 - hat sich in der EU ein eigener Europäischer Zahlungsverkehr entwickelt. V.a. die Schaffung des TARGET-Systems durch das Europäische System der Zentralbanken (ESZB) und das paneuropäische Individualzahlungssystem Euro1 der EBA trieben diese Entwicklung voran.

    Während im Individualzahlungsverkehr sich recht rasch ein europäischer Zahlungsverkehrsraum herausgebildet hat, kam dieser Harmonierungsprozess im grenzüberschreitenden Massenzahlungsverkehr nur sehr mühsam voran. Im Anschluss an die EU-Preisverordnung und die sog. SEPA-Verordnung intensivierte das europäische Kreditgewerbe seine Bemühungen zur Erreichung der Single Euro Payments Area (SEPA) und führte SEPA im Februar 2014 ein. Trotz dieser Integration gibt es nach wie vor im Europäischen Zahlungsverkehr nicht unerhebliche Zahlungsverkehrsvolumina, die über Korrespondenzbankbeziehungen abgewickelt werden.

    Vgl. auch Auslandszahlungsverkehr.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Europäischer Zahlungsverkehr Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/europaeischer-zahlungsverkehr-32107 node32107 Europäischer Zahlungsverkehr node35749 EBA node32107->node35749 node32076 Individualzahlungsverkehr node32107->node32076 node35337 Euro1 node32107->node35337 node48501 TARGET node32107->node48501 node35891 Europäisches System der ... node32107->node35891 node29962 Devisengeschäft node34586 Geldmarkt node50843 Zahlung node32076->node29962 node32076->node34586 node32076->node50843 node40799 Kundengeschäft node32076->node40799 node35926 Euro Banking Association node35926->node35749 node34927 European Committee for ... node34927->node35749 node33963 ECU node35337->node35749 node35337->node33963 node33294 Europäische Währungsunion (EWU) node35337->node33294 node51287 TARGET2 node35337->node51287 node48501->node51287 node46974 SWIFT node48501->node46974 node48501->node35891 node40297 Mindestreservepolitik node40297->node35891 node45933 Offenmarktgeschäft node45933->node35891 node34043 Geldpolitik node34043->node35891 node35891->node33294
      Mindmap Europäischer Zahlungsverkehr Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/europaeischer-zahlungsverkehr-32107 node32107 Europäischer Zahlungsverkehr node48501 TARGET node32107->node48501 node35891 Europäisches System der ... node32107->node35891 node35337 Euro1 node32107->node35337 node35749 EBA node32107->node35749 node32076 Individualzahlungsverkehr node32107->node32076

      News SpringerProfessional.de

      • Exportentwicklung Werkzeugmaschinen

        Ein aktueller Quest Report verbindet Exportmärkte und Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen in Euro und die Wirkung auf die Exporte nach China seit 2008. Steigende Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen gehen demnach mit rückläufigen Exporten nach China einher.

      • Banken genießen großes Vertrauen ihrer Kunden

        72 Prozent der Bankkunden in Deutschland gehen davon aus, dass Kreditinstitute mit ihren persönlichen Daten sorgsam umgehen. Keine andere Branche genießt einer aktuellen Umfrage zufolge höheres Vertrauen.

      • Neue Aufgaben für die Zentrale der Zukunft

        Unternehmen müssen agil und innovativ sein. Das althergebrachte Headquarter, von dem aus alles zentral gesteuert werden soll, scheint dazu nicht passen zu wollen. Muss die Unternehmenszentrale neu erfunden werden? 

      • So geht erfolgreiches Lead Nurturing im B2B-Segment

        Wenn nicht nur Leads, sondern in Folge auch Käufer generiert werden, ist von Lead Nurturing die Rede. Im B2B-Bereich müssen E-Mail-Marketer dafür besonders strategische sowie kontinuierliche Beziehungsarbeit leisten.

      • Globales E-Invoicing ist Herausforderung für Unternehmen

        Unternehmen sind aufgrund staatlicher Vorgaben zunehmend dazu verpflichtet, ihre Rechnungen elektronisch zu erstellen. Doch in jedem Land gelten andere rechtliche Regelungen. Entsprechend komplex gestalten sich die Prozesse. Erster Teil des Gastbeitrags.

      • Auf dem Rechtsweg ins Verderben

        Wer seinen Markt als Eigentum betrachtet und Neueinsteiger juristisch bekämpfen will, kann nur verlieren, meint Springer-Autor und Zukunftsmanager Heino Hilbig. Denn die Klage eines Taxifahrers gegen Moia wird neue Verkehrskonzepte nicht verhindern. 

      • Mit Location Based Marketing auf Neukundenfang

        Deutsche Marketing-Manager sehen in standortbasierter Werbung die Brücke, um Konsumenten online wie offline anzusprechen. Vor allem für die Neukundengewinnung setzen sie auf das Marketinginstrument.

      • Wie der Arbeitsplatz von morgen aussehen wird

        Während der Industrialisierung wanderte die Arbeit aus dem Haushalt in die Fabrik. Heute klopft sie wieder an die Haustür. Die Möglichkeit zu mehr zeitlicher und örtlicher Flexibilität, beispielsweise zur Arbeit im Homeoffice, macht vor keiner Branche mehr halt.

      • Java und JavaScript sind die beliebtesten Programmiersprachen

        Die meisten Softwareingenieure setzen auf Java und JavaScript, wenn es um die Entwicklung von Unternehmensanwendungen geht. Die angeblichen "In"-Programmiersprachen Python & Co. liegen in der Beliebtheitsskala teils weit abgeschlagen hinter den Klassikern.

      • Diese digitalen Marken sind top

        Digitale Dienste dominieren immer stärker die Markenwelt. In den Top 25 der relevantesten Marken Deutschlands machen sich analoge Marken eher rar.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Jochen Metzger
      Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
      Bundesbankdirektor, Leiter des Zentralbereichs Zahlungsverkehr und Abwicklungssysteme

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      In Europa gehört das Familienunternehmen Gebr. Heinemann zu den ersten Adressen im Reisemarkt. Durch eine Kooperation mit dem Duty-Free- und Travel-Shop-Betreiber will der Finanzspezialist Wirecard chinesischen Touristen gewohnte Bezahldienste zur Verfügung stellen.
      Mit iZettle hat der Internet-Bezahldienst Paypal den schwedischen Anbieter für mobile Bezahllösungen übernommen. Dadurch kann der US-Konzern seinen Service nun direkt an der Ladenkasse mehrerer europäischer Länder anbieten und konkurriert dabei in Deutschland mit heimischen Bezahlangeboten.

      Sachgebiete