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Ausländer

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Ausländerrecht: Nach § 2 I Aufenthaltsgesetz (v. 25.2.2008, BGBl. I S. 162) ist Ausländer jede Person, die nicht Deutscher i.S.d. Art. 116 I des Grundgesetzes ist (Staatsangehörigkeit, Volksdeutscher). Ausländer, die ins Bundesgebiet einreisen und sich darin aufhalten wollen, bedürfen eines Aufenthaltstitels. Es besteht Ausweispflicht (Passpflicht). Ausländer können frei ausreisen.

    Sonderregelungen für Exterritoriale, sonstige in diplomatischen oder konsularischen oder in internationalen Einrichtungen tätigen Personen. Für Ausländer, die nach europäischem Unionsrecht Freizügigkeit genießen, gilt das Aufenthaltsgesetz insoweit, als das Europäische Unionsrecht und das Freizügigkeitsgesetz/EU nicht anderes bestimmen.

    Vgl. auch Asyl, Abschiebung, Ausländerbehörden, Ausweisung.

    2. Zahlungsbilanzstatistik: alle natürlichen und juristischen Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt bzw. Sitz im Ausland. Zu den Ausländern zählen auch die Angehörigen diplomatischer Vertretungen im Inland sowie im Inland stationierter ausländischer Streitkräfte, nicht hingegen ausländische Arbeitnehmer (außer Grenzgänger).

    3. Außenwirtschaftsrecht: alle Personen, die nicht Inländer sind (§ 2 V Außenwirtschaftsgesetz).

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Jan-Hendrik Krumme
      Sekretariat der Kultusministerkonferenz
      Referatsleiter Personalwesen, Organisation, Rechts- und Grundsatzangelegenheiten

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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