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Fachkraft für Arbeitssicherheit

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    die Fachkraft für Arbeitssicherheit (FAS, SiFa oder FASi) ist nach dem Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) ein betrieblicher Berater ohne Weisungsbefugnis, der den Arbeitgeber in allen Fragen des Arbeitsschutzes, der Unfallverhütung und der Arbeitssicherheit, einschließlich der menschengerechten Gestaltung der Arbeit, unterstützt. In Deutschland wird diese Person vom Arbeitgeber unter den gleichen Voraussetzungen wie ein Betriebsarzt schriftlich bestellt. Sie muss dabei die nachfolgenden Anforderungen erfüllen:
    (1) Sie ist berechtigt, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen oder sie hat einen Bachelor- oder Masterabschluss der Studienrichtung Ingenieurwissenschaften oder eine Prüfung als staatlich anerkannter Techniker oder Meister erworben. Mit Zustimmung des zuständigen Unfallversicherungsträgers und der jeweiligen staatlichen Arbeitsschutzbehörde können auch meisterähnliche Tätigkeiten sowie gleichwertige Qualifikationen in nichttechnischen Berufen anerkannt werden.
    (2) Sie hat eine mindestens zweijährige praktische Tätigkeit in ihrem Berufsfeld ausgeübt.
    (3) Sie hat einen Lehrgang zum Erwerb der sicherheitstechnischen Fachkunde erfolgreich abgeschlossen, welcher von Unfallversicherungsträgern, oder anderen anerkannten Veranstaltungsträgern, angeboten wird.

    Rechtliche Regelung: Gesetz über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit vom 12.12.1973 (BGBl. I 1885) m.spät.Änd.; die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) Vorschrift 2 vom 1. Januar 2011 enthält für Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand eine einheitliche und gleich lautende Vorgabe zur Konkretisierung des ASiG.

    Vgl. auch Sicherheitsingenieur.

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      Mindmap Fachkraft für Arbeitssicherheit Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/fachkraft-fuer-arbeitssicherheit-33627 node33627 Fachkraft für Arbeitssicherheit node27421 Arbeitssicherheit node33627->node27421 node31113 Arbeitsschutz node33627->node31113 node50530 Unfallverhütung node33627->node50530 node45180 Sicherheitsingenieur node33627->node45180 node49156 Werksarzt node29826 Dienstvertrag node30419 Betriebsarzt node30419->node33627 node30419->node49156 node30419->node29826 node30419->node27421 node30419->node31113 node30419->node45180 node45609 Sicherheitsbeauftragter node45609->node33627 node45609->node45180 node29228 Betriebsrat node27421->node45609 node27421->node29228 node50509 Unfallverhütungsvorschriften node28071 Arbeitsrecht node31113->node28071 node29864 Arbeitgeber node29883 Arbeitnehmer node50530->node50509 node50530->node29864 node50530->node29883 node29033 Bergbaubeschäftigte node29033->node31113 node28833 BiostoffVO node28833->node31113 node30423 Arbeitsschutzrecht node30423->node31113 node45180->node27421
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Thomas Bartscher
      Technische Hochschule Deggendorf
      Professor für die Lehrgebiete Human Resources Management, Innovations- und Transformationsmanagement
      Jan-Hendrik Krumme
      Sekretariat der Kultusministerkonferenz
      Referatsleiter Personalwesen, Organisation, Rechts- und Grundsatzangelegenheiten
      Regina Nissen
      IPP-Institut GmbH
      Geschäftsführung

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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