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Finanzdienstleistungsinstitut

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Unternehmen, das Finanzdienstleistungen im Sinn des KWG für andere gewerbsmäßig oder in einem Umfang erbringt, der einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert, und das kein Kreditinstitut ist (§ 1 Ia 1 KWG). Ebenso wie Kreditinstitute unterliegen Finanzdienstleistungsinstitute der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Anlagevermittlung, Abschlussvermittlung, Finanzportfolioverwaltung und Eigenhandel sind aufgrund der EG-Wertpapierdienstleistungsrichtlinie einbezogen und erfassen die Geschäftssparten, die EU-rechtlich Geschäftsgegenstand einer Wertpapierfirma und KWG-rechtlich nicht als Bankgeschäft i.S.d. § 1 I 2 KWG definiert sind.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. habil. Stephan Schöning
      SRH Hochschule Heidelberg Campus Calw
      Professur für Allgemeine BWL und Finanzen

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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