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Funktionenplan

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Teil der 1969 eingeführten neuen Systematik der öffentlichen Haushaltspläne (Haushaltssystematik) neben dem Gruppierungsplan. Der Funktionenplan gliedert die Einnahmen und Ausgaben einzelner Titel nach funktionalen Gesichtspunkten. Der Funktionenplan selbst gliedert sich in Hauptfunktionen, Oberfuktionen und Funktionen. Dadurch sind diejenigen Haushaltsmittel ersichtlich, die für einzelne Aufgaben- und Politikbereiche vorgesehen sind. Eine funktionale Kennziffer ermöglicht es, jeden Ansatz im Haushaltsplan dem Funktionenplan zuzuweisen.

    2. Gliederungskennziffern: 0 allg. Dienst; 1 Bildungswesen, Wissenschaft, Forschung, kulturelle Angelegenheiten; 2 soziale Sicherung, soziale Kriegsfolgeaufgaben, Wiedergutmachung; 3 Gesundheit, Umwelt, Sport, Erholung; 4 Wohnungswesen, Städtebau, Raumordnung, kommunale Gemeinschaftsdienste; 5 Ernährung, Landwirtschaft, Forsten; 6 Energie- und Wasserwirtschaft, Gewerbe, Dienstleistungen; 7 Verkehrs- und Nachrichtenwesen; 8 allg. Finanzwirtschaft.

    3. Bedeutung für die politische Programmfunktion eines Haushalts, da sie eine Art Staatsaufgabenkatalog darstellt.

    Vgl. auch Funktionenbudget, Funktionenübersicht.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Wolfgang Eggert
      Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
      Lehrstuhlinhaber des Instituts für Wirtschaftstheorie und Finanzwissenschaft
      Steffen Minter
      Institut für Wirtschaftstheorie und
      Finanzwissenschaften, Albert-Ludwigs-Universität
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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