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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Abk. für General Arrangements to Borrow; Verträge zwischen dem IWF und elf Mitgliedsländern bzw. deren Zentralbanken, gemäß denen der IWF sich bei Bedarf, zu marktbezogenen Zinssätzen erhebliche Währungsbeträge zur Verwendung im Rahmen seiner Kreditprogramme ausleihen kann. Die GAB sind seit Oktober 1962 in Kraft, die elf Gläubigerländer (USA, Deutschland, Japan, Großbritannien, Frankreich, Italien, Kanada, Niederlande, Belgien, Schweden, Schweiz) stellen insgesamt 17 Mrd. Sonderziehungsrechte (SZR) zur Verfügung. Durch ein entsprechendes Arrangement mit Saudi-Arabien stehen für den IWF weitere 1,5 Mrd. SZR bereit. Seit 1998 wurden die GAB durch die NAB (New Arrangements to Borrow) ergänzt, sodass nun insgesamt 34 Mrd. SZR zur Verfügung stehen. Die Beträge des GAB sind bisher zehnmal aktiviert worden; das letzte Mal 1998 mit 6,3 Mrd. SZR für Russland.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Martin Klein
      Martin-​Luther-​Universität Halle-​Wittenberg,
      Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät,
      Lehrstuhl für Internationale Wirtschaftsbeziehungen

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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