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Gemeinschaftsrichtlinien für das Rechnungswesen

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1950 ausgearbeitete Empfehlungen des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), die 1950 von den angeschlossenen Verbänden im Betriebswirtschaftlichen Ausschuss einstimmig verabschiedet wurden.

    Zweck: Vereinheitlichung des Rechnungswesens in der Industrie, vornehmlich mithilfe des Gemeinschafts-Kontenrahmens industrieller Verbände (GKR).

    Zwei Teile: a) Teil 1: Gemeinschaftsrichtlinien für die Buchführung (GRB) mit Gemeinschaftskontenrahmen der Industrie (GKR).

    b) Teil 2: Gemeinschaftsrichtlinien für die Kosten- und Leistungsrechnung (GRK) mit Gemeinschaftskalkulationsschema der Industrie und Grundschema der geschlossenen Betriebsabrechnung. In Teil 2 (Band 3 und 4) werden anhand eines immer wiederkehrenden Zahlenbeispiels verschiedene Formen und Verfahrenstechniken der Betriebsabrechnung und Kalkulation entwickelt und erläutert.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Barbara Wischermann
      Universität Bochum,
      FB Wirtschaftswissenschaft
      OStR.i.H.

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) als Dach-Organisation der Verbände der einzelnen Industriezweige hat schon im Jahre 1951 unter dem Titel „Grundsätze und Gemeinschaftsrichtlinien für das Rechnungswesen, Ausgabe Industrie“ …
      Das System des betrieblichen Rechnungswesens hat sich allmählich geschichtlich entwickelt, wir verstehen es deshalb am besten, wenn wir in schematischer Darstellung die einzelnen Etappen seiner Entwicklung betrachten (vgl. auch oben S. 62 f.).
      Ohne die aktuelle, planmäßige, lückenlose und geordnete Aufzeichnung der täglichen zahllosen Geschäftsvorfälle würde in kürzester Zeit jeder Überblick über den Geschehensablauf in der Unternehmung verlorengehen.

      Sachgebiete