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Erlösschmälerungen

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Minderung der erzielten Erlöse (Bruttoerlöse) durch Erlösberichtigungen (z.B. Boni), Erlösminderungen (z.B. Rabatte, Skonti) und Erlöskorrekturen (z.B. Korrektur von Berechnungsfehlern); es ergibt sich der Nettoerlös. Als Erlösschmälerung gilt auch ein Preisnachlass aufgrund einer Mängelrüge oder zur Erfüllung von Gewährleistungsansprüchen (Garantie).

    2. Buchung: Sofern die Erlösschmälerung nicht direkt den Netto-Umsatzerlös verringert und somit die Rechnung unmittelbar vom geringeren Nettowert ausgehend erstellt wird (z.B. beim Sofortrabatt, der direkt runtergerechnet wird und daher nicht auf den Konten erscheint), geschieht die Buchung der Erlösschmälerungen i.d.R. gesondert auf Unterkonten zu den Erlöskonten, je nach Kontenrahmen verschieden.

    3. Umsatzsteuer: Erlösschmälerungen mindern umsatzsteuerlich das steuerpflichtige Entgelt, d.h. die Umsatzsteuer ist entsprechend herabzusetzen, wenn ursprünglich ein höherer Erlösbetrag der Besteuerung zugrunde gelegt worden war. Der Unternehmer hat die seinem Abnehmer erteilte Rechnung entsprechend zu berichtigen. Der Abnehmer hat die von ihm gezogene Vorsteuer entsprechend zu berichtigen.

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      Mindmap Erlösschmälerungen Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/erloesschmaelerungen-36250 node36250 Erlösschmälerungen node29827 Bruttoerlös node36250->node29827 node37100 Nettoerlös node36250->node37100 node34464 Erlös node36250->node34464 node47990 Zinsen node47990->node36250 node40560 Miete node47990->node40560 node35241 Erlösquellen node41929 Planerlös node46043 Planerlösrechnung node46043->node36250 node46043->node35241 node46043->node41929 node32442 Erlösrechnung node46043->node32442 node35262 dynamische Zinstheorie node35262->node47990 node34494 Eigenkapitalzinsen node34494->node47990 node41308 Kreditsicherheiten node41308->node47990 node50296 Warenausgangsbuch node29827->node37100 node29827->node34464 node48421 Warenausgang node48421->node36250 node48421->node50296 node34810 Gutschrift node38842 Nachlässe node38842->node36250 node48634 Umsatz node37032 Nettoumsatz node37032->node36250 node37032->node34810 node37032->node38842 node37032->node48634 node32442->node36250
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Barbara Wischermann
      Universität Bochum,
      FB Wirtschaftswissenschaft
      OStR.i.H.
      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands
      Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber
      WHU – Otto Beisheim School of Management,
      Institut für Management und Controlling
      ICM
      Direktor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Das Marketing ist unbestritten einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren der Unternehmensberatung. ROLAND BERGER fokussiert diesen Erfolgsfaktor sogar ausschließlich auf das Branding, also auf eine gut eingeführte Marke [vgl. BERGER 2004, S. 10 ff.].
      Zumindest jene Fachleute des Rechnungswesens, die in einem betriebswirtschaftlichen Studium die externe Rechnungslegung als Vertiefungsfach wählten, werden sich noch mehr oder weniger gut an die (Teil-)Vorlesung zur Bilanztheorie erinnern können.
      Werden im Bereich „Kosten- und Leistungsrechnung“ alle hier erwähnten und für Sie zutreffenden Empfehlungen umgesetzt, ist Ihr Unternehmen durch die dargelegten Erfassungen und Auswertungen Ertrags- und leistungsmäßig gut abgesichert, sodass keine …

      Sachgebiete