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gemischte Konten

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Konten, die Bestände, Aufwendungen und Erträge enthalten, daher auch: Bestands-Erfolgs-Konten.

    1. Ein typisches gemischtes Konto ist das ungeteilte Warenkonto. Es enthält im Soll den Warenanfangsbestand (Bewertung zum Einstandswert) und Wareneinkäufe (zum Einstandspreis) und den Warenrohgewinn; im Haben die Warenverkäufe (zum Verkaufspreis) und den Warenschlussbestand (zum Einstandspreis).

    Abschluss:
    (1) durch körperliche Aufnahme des Warenschlussbestandes (Buchungssatz: Schlussbilanzkonto an ungeteiltes Warenkonto);
    (2) durch Ermittlung des Warenrohgewinns (Buchungssatz: ungeteiltes Warenkonto an Gewinn- und Verlustkonto).

    2. Nach den Buchführungsrichtlinien ist die Führung von gemischten Konten möglichst zu vermeiden, daher Auflösung ungeteilter Warenkonten in Warenbestands- und Warenerfolgskonten (z.B. Wareneinkaufskonto und Warenverkaufskonto).

    3. Wegen des Verrechnungsverbots gemäß § 246 II HGB dürfen Aufwendungen grundsätzlich nicht mit Erträgen verrechnet werden.

    Davon zu unterscheiden: Ausweis von Umsatzerträgen abzüglich Erlösschmälerungen, Anschaffungskosten abzüglich Liefererskonti, Saldierung von Bestandserhöhungen und Bestandsminderungen an unfertigen und fertigen Erzeugnissen, Ausweis des Rohergebnisses bei kleinen und mittelgroßen Kapitalgesellschaften, Größenklassen.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Barbara Wischermann
      Universität Bochum,
      FB Wirtschaftswissenschaft
      OStR.i.H.

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Zwischen den Bestandskonten und den Erfolgskonten stehen die gemischten Konten, deren Besonderheit darin besteht, daß ihr Saldo teilweise einen Bestand und teilweise einen Erfolg darstellt. Während die reinen Bestandskonten als Salden nur …
      Zwischen den Bestandskonten und den Erfolgskonten stehen die gemischten Konten, deren Besonderheit darin besteht, daß ihr Saldo teilweise einen Bestand und teilweise einen Erfolg darstellt. Während die reinen Bestandskonten als Salden nur …
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