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Gläubigerbegünstigung

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Strafbare Handlung des Schuldners im Fall der Zahlungseinstellung oder Insolvenzeröffnung, wenn er in Kenntnis seiner Zahlungsunfähigkeit einem Gläubiger in Begünstigungsabsicht eine nur inkongruente Befriedigung oder Sicherung gewährt und wenn die Gläubigerbegünstigung absichtlich oder wissentlich tatsächlich herbeigeführt worden ist (§ 283c StGB).

    Strafe: Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe.

    Nicht strafbar ist die Befriedigung des Gläubigers in der Form und zu der Zeit, in und zu der jener sie beanspruchen kann.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Dr. Jörg Berwanger
      STEAG New Energies GmbH, Saarbrücken
      Commercial Project Manager
      Dr. Eggert Winter
      Hessische Staatskanzlei
      Leitender Ministerialrat

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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