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Legitimationspapiere

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Urkunden, bei denen der Aussteller ohne Prüfung der Empfangsberechtigung an den Inhaber der Urkunde leisten, jedoch auch Legitimierung des Inhabers als des Verfügungsberechtigten verlangen kann (§ 808 BGB).

    1. Qualifizierte Legitimationspapiere, auch hinkende Inhaberpapiere genannt: Geben zwar den Namen des Gläubigers der Forderung an, die versprochene Leistung kann grundsätzlich aber mit befreiender Wirkung an jeden Inhaber erfolgen. Übertragung der Legitimationspapiere nicht wie Inhaberpapiere durch Übereignung des Papiers, sondern nur durch Abtretung der verbrieften Forderung. „Das Recht am Papier folgt dem Recht aus dem Papier”.

    Zu den Legitimationspapieren gehören Sparbücher, Versicherungsscheine, Depotscheine, Pfandscheine der öffentlichen Pfandleiher.

    2. Einfache Legitimationspapiere oder schlichte Legitimationspapiere: Geben keinen Berechtigten namentlich an, z.B. Garderobenmarken, Gepäckscheine.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Cordula Heldt
      Deutsches Aktieninstitut e.V.
      Referentin und Rechtsanwältin

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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