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Mental Map

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    kognitive Landkarte; subjektive Vorstellung einer räumlichen Situation (Ort, Land, Standortmuster, Distanz) bei einer Person oder Gruppe. Eine solche Karte ist ein Querschnitt durch den Raum, der die wahrgenommene Umwelt eines Menschen zu einem bestimmten Zeitpunkt in sein Inneres projiziert. Sie spiegelt die Welt so wider, wie ein Mensch glaubt, dass sie ist bzw. wie er sie empfindet. Es handelt sich dabei meist nicht um eine korrekte Repräsentation der räumlichen Umwelt, vielmehr können Abweichungen und Verzerrungen gegenüber der Realität auftreten. Die Erforschung und Nutzbarmachung von Mental Maps ist u.a. Gegenstand der verhaltensorientierten Wirtschaftsgeografie. Mental Maps sind deshalb so bedeutsam, weil das räumliche Handeln von Menschen durch subjektive Wahrnehmungen, die in Mental Maps zum Ausdruck kommen, stark beeinflusst und strukturiert wird. Die Aktionsräume menschlicher Gruppen lassen sich damit besser identifizieren und voneinander abgrenzen.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hans-Dieter Haas
      Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie,
      Ludwig-Maximilians-Universität München
      o. Univ.-Prof. i. R.
      Dr. Simon-Martin Neumair
      Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie
      Ludwig Maximilians-Universität

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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