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Nichtmitgliedergeschäfte

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    der genossenschaftlichen Geschäftsbetriebe haben in vielen Genossenschaftssparten (v.a. bei Kreditgenossenschaften) stark an Bedeutung gewonnen. Zu berücksichtigen ist dabei allerdings, dass das Ziel der Genossenschaften die Förderung der Mitglieder ist und deswegen das Nichtmitgliedergeschäft als atypisch einzustufen ist. Rechtlich sind Nichtmitgliedergeschäfte schwierig zu beurteilen; ihre Zulässigkeit kann jedoch durch die Regelung in der Satzung über die Mitgliederentscheidung festgelegt werden. Wichtig ist die Relation von Nichtmitglieder- zu Mitgliedergeschäft; es ist problematisch, wenn der Großteil des Umsatzes des genossenschaftlichen Geschäftsbetriebes mit Nichtmitgliedern erfolgt. Der unternehmenspolitische Zweck des Nichtmitgliedergeschäftes kann darin liegen, neue Mitglieder zu werben oder Gewinne zu erzielen, die zur besseren Mitgliederförderung eingesetzt werden bzw. eine bessere Ausnutzung der Unternehmenskapazitäten durch die Nichtmitgliedergeschäfte zu erreichen. Somit sind Nichtmitgliedergeschäfte lediglich Mittel zum Zweck, nämlich zu einer besseren Verwirklichung des Förderungsauftrages. Die Satzungen der meisten Genossenschaften beinhalten die Regelung, dass Nichtmitgliedergeschäfte zulässig sind.

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      Mindmap Nichtmitgliedergeschäfte Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/nichtmitgliedergeschaefte-41803 node41803 Nichtmitgliedergeschäfte node35823 Förderungsauftrag node41803->node35823 node46124 Satzung node41803->node46124 node45105 Produktionsgenossenschaft node30054 Absatzkette node40570 Konsumgenossenschaft node30054->node40570 node40570->node41803 node33274 Genossenschaftswesen node40570->node33274 node44845 Raiffeisengenossenschaften node40163 Kreditgenossenschaft node44845->node40163 node45142 Spar- und Darlehenskasse node45142->node40163 node45093 Sparkassen node40163->node41803 node40163->node45093 node48161 Werbung node34237 Hauptgenossenschaft node30107 Bezugs- und Absatzgenossenschaft node30107->node41803 node30107->node45105 node30107->node48161 node30107->node34237 node34280 Gründer einer AG node34280->node46124 node33812 Gesellschaftsblätter node33812->node46124 node42297 Sparkassensatzung node42297->node46124 node40533 Mustersatzung node46124->node40533 node42094 Preispolitik node42094->node35823 node41864 Mitgliederförderung node41864->node35823 node33274->node40163 node33274->node35823 node31437 Distributionsorgane node31437->node40570
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Eduard Mändle
      HFWU,
      Hochschule für Wirtschaft und Umwelt
      Nürtingen-Geislingen
      Professor
      Prof. Dr. Markus Mändle
      Hochschule für Wirtschaft und Umwelt
      Nürtingen-Geislingen (HfWU)
      Inhaber der Professur für Volkswirtschaftslehre

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      (1) Rückvergütungen der Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften an ihre Mitglieder sind nur insoweit als Betriebsausgaben abziehbar, als die dafür verwendeten Beträge im Mitgliedergeschäft erwirtschaftet worden sind.
      M&A – Abk. für → Mergers and Acquisitions.
      Genossenschaften sind eigenständige Personenvereinigungen von nicht geschlossener Mitgliederzahl auf freiwilliger Basis, die die Förderung der wirtschaftlichen, sozialen und/oder kulturellen Belange ihrer Mitglieder durch Selbsthilfe …

      Sachgebiete