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offensives Umweltmanagement

Definition

Strategie im Rahmen des Umweltmanagements, bei der die Unternehmen die vom Staat vorgegebenen Umweltschutzanforderungen nicht als lästige Pflicht, sondern als betriebswirtschaftliche Herausforderung betrachten, neue technologische Entwicklungen im Betrieb umzusetzen und damit den Produktionsprozess insgesamt zu verbessern.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Strategie im Rahmen des Umweltmanagements, bei der die Unternehmen die vom Staat vorgegebenen Umweltschutzanforderungen nicht als lästige Pflicht, sondern als betriebswirtschaftliche Herausforderung betrachten, neue technologische Entwicklungen im Betrieb umzusetzen und damit den Produktionsprozess insgesamt zu verbessern. Der Umweltschutz wird zu einem betriebswirtschaftlichen Instrument, um langfristige Vorteile eines umweltbewussten Verhaltens für den Betrieb zu erzielen und zu erhalten. Dies kann durch langfristig kostensenkende Umweltschutzmaßnahmen erreicht werden, die mit Innovationen im Produktentwicklungs- oder Produktionsprozess verbunden sind, z.B. durch Beschaffung umweltfreundlicher Werkstoffe oder Investitionen in technologisch verbesserte und umweltfreundliche Produktionsanlagen, die die gegenwärtigen Umweltauflagen kostengünstiger erfüllen. Das offensive Umweltmanagement sollte durch ein offensives Umweltmarketing ergänzt werden, das die Kunden auf die Umweltfreundlichkeit/ -verträglichkeit der Produkte, der verwendeten Ausgangsstoffe und der Produktionsverfahren hinweist.

    Gegensatz: defensives Umweltmanagement.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Kai-Ingo Voigt
      Univ. Erlangen-Nürnberg,
      Fachbereich Wirtschaftswissenschaften,
      Lehrstuhl für Industriebetriebslehre
      Ordentlicher Professor
      Prof. Dr. Edeltraud Günther
      TU Dresden,
      Fak. Wirtschaftswissenschaften,
      LS Betriebswirtschaftslehre insb.
      Betriebliche Umweltökonomie
      Universitätsprofessorin

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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