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Robertson-Lag

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Konsum-Lag, Verbrauchs-Lag; nach Robertson (1926) benannter Verzögerungszusammenhang (Lag) zwischen Konsum und Einkommen:

    Ct = bYt–1,

    wobei: 0 < b < 1 sowie Ct = Konsum in der Periode t, Yt–1 = Einkommen der Vorperiode, c = marginale Konsumquote. Ein Robertson-Lag in der Konsumfunktion kann sich dann ergeben, wenn die Haushalte für die laufende Periode mit dem Einkommen der Vorperiode rechnen (Yterw.= Yt-1), also statische Einkommenserwartungen haben (Yterw.= erwartetes Einkommen). Eine autonome Nachfragesteigerung, die zu einer unmittelbaren Einkommenssteigerung in gleicher Höhe führt, löst dann erst ab der Folgeperiode induzierte Einkommenserhöhungen aus, die dann insgesamt im Rahmen eines Multiplikatorprozesses eine mehrfache Einkommensexpansion bewirken.

    Vgl. auch Lundberg-Lag, Multiplikatorprozess, Einkommen-Ausgaben-Modell.

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      Mindmap Robertson-Lag Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/robertson-lag-46224 node46224 Robertson-Lag node33002 Einkommen-Ausgaben-Modell node46224->node33002 node41774 Lag node46224->node41774 node40302 Multiplikatorprozess node46224->node40302 node29211 aggregierte Nachfragekurve node29211->node40302 node53627 income expenditure model node53627->node33002 node54308 Stabilisator node54308->node33002 node42209 Sparparadoxon node42209->node33002 node49034 Volkseinkommen node33002->node49034 node29678 autonome Größen node29678->node40302 node49032 Wachstumstheorie node39042 Multiplikator node40302->node49032 node40302->node39042 node43999 Produktions-Lag node39805 Lundberg-Lag node43999->node39805 node39805->node46224 node39805->node41774 node39150 Instrumental Lag node39150->node41774 node38052 Keynesianismus node38052->node41774 node40746 Konsum-Lag node40746->node46224
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hans-Werner Wohltmann
      Universität Kiel,
      Institut für Volkswirtschaftslehre
      Lehrstuhlinhaber
      Prof. Dr. Gustav A. Horn
      Hans-Böckler-Stiftung, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK)
      Wissenschaftlicher Direktor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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