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Signalwirkungen

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    veränderte Verhaltensweise der Wirtschaftssubjekte schon während der Diskussion einer Steuerrechtsänderung bzw. einer Neueinführung (Wahrnehmungsphase) mit dem Ziel, die Steuerzahlung zu vermeiden oder zu mindern; bestimmte Form der Steuerwirkung. Ökonomisch handelt es sich um zeitliche, räumliche oder sachliche Substitutionsprozesse.

    Beispiele: Vorziehen von Käufen bei drohender Erhöhung spezieller Verbrauchssteuern; steuerlich bedingte Verlagerung von Standorten; Substitution eines bisher besteuerten Produktionsfaktors durch einen nicht besteuerten. Man unterscheidet diese Wahrnehmungsphase von der Marktphase mit den Versuchen, die Steuerlast vor oder zurück zu wälzen, und von der Inzidenzphase (Inzidenz) mit den Incentives und den Disincentives-Wirkungen der Steuerrechtsänderungen.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Wolfgang Eggert
      Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
      Lehrstuhlinhaber des Instituts für Wirtschaftstheorie und Finanzwissenschaft
      Steffen Minter
      Institut für Wirtschaftstheorie und
      Finanzwissenschaften, Albert-Ludwigs-Universität
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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