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unbillige Behinderung

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Tatbestandsmerkmal des Diskriminierungsverbots (§§ 19 II Nr. 1, 20 I  GWB). Unbillige Behinderung ist jedes Verhalten eines marktbeherrschenden oder marktstarken Unternehmens, das die wettbewerbliche Betätigungsfreiheit eines anderen Unternehmens nachteilig beeinflusst, ohne dass dies bei umfassender Interessenabwägung unter Berücksichtigung der auf die Freiheit des Wettbewerbs gerichteten Zielsetzung des GWB gerechtfertigt erscheint. Beispiele für unbillige Behinderung sind der Einsatz der Finanzkraft unter Missachtung kaufmännischer Grundsätze (gezielte Preisunterbietung, Gewährung zusätzlicher Leistungen) zur Verdrängung der Wettbewerber sowie die Nichtbelieferung von Wettbewerbern oder Nicht-Wettbewerbern. Das Bundeskartellamt kann die unbillige Behinderung untersagen bzw. ein Bußgeld verhängen. 

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      Mindmap unbillige Behinderung Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/unbillige-behinderung-47266 node47266 unbillige Behinderung node30512 Diskriminierungsverbot node47266->node30512 node51604 Kohärenz des Steuersystems node30512->node51604 node27965 beschränkte Steuerpflicht node30512->node27965 node35519 Fachhandelsbindung node35519->node30512 node44642 passive Diskriminierung node44642->node30512
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Ingo Mecke
      Bundeskartellamt,
      Federal Cartel Office
      Berichterstatter der 10. Beschlussabteilung

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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