Direkt zum Inhalt

Warenbörse

Definition

Börse, an denen Waren und Termingeschäfte in Bezug auf Waren gehandelt werden.

Gegensatz: Wertpapierbörse.

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Börse, an denen Waren und Termingeschäfte in Bezug auf Waren gehandelt werden, § 2 III BörsG (Gegensatz: Wertpapierbörse).

    Arten:
    (1) Produktenbörse: Märkte mit beschränkter Fungibilität der Handelsobjekte (Waren). Sie haben nur eine eng begrenzte regionale Bedeutung, indem sie für die Versorgung einer Region mit Waren wie Getreide, Futtermittel, Torf sorgen. Wesentliches Merkmal dieser Börsenart ist das Effektivgeschäft, d.h. es werden Handelsabschlüsse über real vorhandene Waren auch tatsächlich und sofort erfüllt, wobei die Ware jedoch nicht unbedingt am Börsenort bzw. Börsenlokal körperlich vorhanden sein muss.
    (2) Warenterminbörse: Märkte mit voller Fungibilität der Handelsobjekte (Waren), charakterisiert durch eine bes. Art der Geschäftsabwicklung. Bei Termingeschäften werden über mengen- und qualitätsmäßig standardisierte Einheiten (Kontrakte) von i.d.R. Naturprodukten, wie Getreide, Rohstoffe, Verträge abgeschlossen, die nicht sofort, sondern zu einem bestimmten, späteren Termin erfüllt werden müssen. Im Gegensatz zu den Produkten-Börsen kann sich der Vertragspartner durch ein zum gleichen Termin abgeschlossenes Gegengeschäft (d.h. der ursprüngliche Kontrakt wird per Termin wieder verkauft) der effektiven Erfüllung des Vertrages entziehen. Warenterminbörsen haben v.a. Bedeutung zur Abwicklung von Arbitragegeschäften (Arbitrage) oder zur Abwicklung von Hedgegeschäften (Hedging).

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Warenbörse Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/warenboerse-49314 node49314 Warenbörse node49732 Wertpapierbörse node49314->node49732 node33310 Hedging node49314->node33310 node50034 Termingeschäfte node49314->node50034 node29775 Arbitrage node49314->node29775 node29728 Börse node49314->node29728 node31763 Aktie node49732->node31763 node48640 Wertpapier node49732->node48640 node49732->node29728 node35244 Hedge-Instrumente node35244->node33310 node34156 Diversifikation node33310->node34156 node42471 Prolongation node42471->node50034 node42398 Promptgeschäft node42398->node50034 node50034->node33310 node50034->node29775 node50034->node29728 node38210 Marktveranstaltungen node38210->node29728 node30929 Börsengeschäfte node29775->node30929 node37242 Kassageschäfte node37242->node29728 node43955 Skontroführer node43955->node29728 node27827 Börsengesetz (BörsG) node29728->node27827 node49721 Zinsarbitrage node49721->node29775 node39939 Marge node39939->node29775 node49466 Währungsrisiko node49466->node33310
      Mindmap Warenbörse Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/warenboerse-49314 node49314 Warenbörse node29775 Arbitrage node49314->node29775 node29728 Börse node49314->node29728 node49732 Wertpapierbörse node49314->node49732 node50034 Termingeschäfte node49314->node50034 node33310 Hedging node49314->node33310

      News SpringerProfessional.de

      • Was Bewerber garantiert abschreckt

        Sie sollen Status symbolisieren und modern daher kommen, erreichen aber das genaue Gegenteil. Arbeitsuchende empfinden englische Jobtitel häufig als unnötig aufgebläht. Keep ist simple, ist der bessere Anglizismus im Recruiting.

      • Big Brother im Büro

        Die totale Überwachung von Mitarbeitern ist längst keine negative Utopie mehr, wie sie George Orwell oder Dave Eggers in ihren Romanen heraufbeschwören. Unternehmen können bereits jetzt die Aktivitäten ihrer Angestellten rundum erfassen. Wissenschaftler warnen vor Missbrauch.

      • Private Equity in Deutschland boomt

        Unternehmen günstig kaufen und mit Gewinn verkaufen. Das ist das Konzept von Private Equity-Gesellschaften. Sie sind in Deutschland nach wie vor sehr aktiv, wie eine aktuelle Studie zeigt.

      • Zu wenig Innovation vor lauter Transformation

        Im BCG-Innovations-Ranking 2018 liegen US- und Digitalunternehmen klar vorn. Deutsche Firmen sind erst ab Platz 21 zu finden. Doch was hemmt hierzulande eigentlich die Innovationskraft?

      • Talentierte Mitarbeiter finden und binden

        Im hart gewordenen "War for Talents", in dem Fachkräfte begehrter denn je sind, vergessen Unternehmen offenbar, auf die internen Talente zu setzen. Dabei schlummern in der Belegschaft oft ungeahnte Potenziale.

      • Digitalisierung in betrieblicher Altersvorsorge angekommen

        Mittlerweile ist die Digitalisierung auch in der betrieblichen Altersvorsorge angekommen. Die aktuelle Mercer-Studie deckt Details auf und erklärt, wieso sich zwei Drittel der befragten Unternehmen eine digitale Informationsplattform wünschen.

      • Industrie 4.0 – und Schicht im Schacht?

        Je nach Standpunkt und Blickwinkel scheint der Trend zu Digitalisierung und Vernetzung der Industrie zur Industrie 4.0 positive oder negative Auswirkungen auf die Arbeitsplatzentwicklung zu versprechen. Wirtschaftsforscher haben jetzt eine Gesamtschau versucht.

      • Agile Führung zur Stärkung der Veränderungsintelligenz

        Braucht Agilität überhaupt noch Führung? Oder sind Führung und Agilität nicht ein Widerspruch in sich? Wie das Konzept der Veränderungsintelligenz zeigt, hängt die Antwort vom jeweiligen Agilitätskontext ab, so Gastautorin Antje Freyth.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Cordula Heldt
      Deutsches Aktieninstitut e.V.
      Referentin und Rechtsanwältin

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Obwohl „indirekt“ und „mittelbar“ Synonyme sind, handelt es sich hier um verschiedene Vorgänge. Als indirekten Export bezeichnet man den Export über einen im Inland ansässigen Exporthändler sowie die Lieferung von Vorprodukten an die inländische …
      Als indirekten Export bezeichnet man den Export über einen im Inland ansässigen Exporthändler sowie die Lieferung von Vorprodukten an die inländische Exportindustrie (z. B. die Lieferung von Blechen an den exportierenden Straßenfahrzeugbau).
      Als indirekten Export bezeichnet man den Export über einen im Inland ansässigen Exporthändler sowie die Lieferung von Vorprodukten an die inländische Exportindustrie (z. B. die Lieferung von Blechen an den exportierenden Straßenfahrzeugbau).

      Bücher auf springer.com

      versandkostenfrei von springer.com

      Sachgebiete