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Zeitlohn

Definition

Lohnform, bei der die Anwesenheit bezahlt wird.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Lohnform, bei der die Anwesenheit bezahlt wird. Zeitlohn ist eine Form des Leistungslohns, da mittelfristig das Erreichen einer Normalleistung erwartet wird. Die Lohnhöhe je Stück und Arbeitsstunde ist bei steigender Leistung degressiv, mithin geringer Leistungsanreiz. Das Risiko der Minderleistung liegt beim Arbeitgeber.

    Zweckmäßig
    (1) v.a. bei Qualitätsarbeiten,
    (2) bei gefährlichen Tätigkeiten,
    (3) bei nicht-akkordfähigen Arbeiten (Akkordfähigkeit),
    (4) in Fällen, in denen die Organisation einen bestimmten Leistungsgrad des Arbeiters automatisch sicherstellt,
    (5) bei unregelmäßigem Arbeitsanfall (z.B. Bereitschaftsdiensten).

    Übergangsform von Zeitlohn zum Charakter des Leistungslohns durch Zuteilung der Arbeiter zu Leistungsstufen.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Thomas Bartscher
      Technische Hochschule Deggendorf
      Professor für die Lehrgebiete Human Resources Management, Innovations- und Transformationsmanagement
      Regina Nissen
      IPP-Institut GmbH
      Geschäftsführung

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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