Direkt zum Inhalt

Arbeitszeitkonto

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    u.a. ist der Arbeitgeber verpflichtet, gemäß den Anforderungen des § 16 Abs. 2 Arbeitszeitgesetz "(...) die über die werktägliche Arbeitszeit des § 3 Satz 1 hinausgehende Arbeitszeit der Arbeitnehmer aufzuzeichnen (...)". Dies erfordert die Gegenüberstellung von Sollzeit (tägliche Sollzeit × Anzahl der Arbeitstage im Abrechnungszeitraum) und Istzeit (tatsächlich geleistete Arbeitszeit im Abrechnungszeitraum) eines Arbeitnehmers. Am Ende des Abrechnungszeitraums wird ein Saldo gebildet: Zeitguthaben oder -schuld werden auf den Folgemonat gutgeschrieben bzw. abgezogen. Die Arbeitszeit kann auch auf eine andere Basis (z.B. Jahr) festgelegt werden.

    Die einzelnen Verfahrensweisen sind als Betriebsvereinbarung festzulegen.

    Das Arbeitszeitkonto ist ein unerlässliches Instrument der Arbeitszeitflexibilisierung.

    Vgl. auch Arbeit auf Abruf.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Arbeitszeitkonto Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/arbeitszeitkonto-27494 node27494 Arbeitszeitkonto node29087 Arbeit auf Abruf node27494->node29087 node28564 Arbeitszeitflexibilisierung node27494->node28564 node42813 Sollzeit node27494->node42813 node28363 Betriebsvereinbarung node27494->node28363 node29095 Arbeitszeit node35179 Erwerbstätige node30328 Arbeitszeitpolitik node30328->node27494 node30328->node35179 node27636 Arbeitszeitmodelle node30328->node27636 node28168 Arbeitsmarktpolitik node30328->node28168 node29604 Direktionsrecht node51818 Allgemeine Geschäftsbedingungen im ... node29087->node29095 node29087->node29604 node29087->node51818 node26965 Arbeitszeitgestaltung node26965->node28564 node36154 Individualisierung node28564->node29095 node28564->node27636 node28564->node36154 node46397 Plankosten node42813->node46397 node44155 Sollkosten node42813->node44155 node41101 Kostenplanung node42813->node41101 node38578 Kostenstelle node42813->node38578 node32944 Gesamt-Jugend- und Auszubildendenvertretung node32944->node28363 node32899 Gesamtvereinbarung node32899->node28363 node44757 Pensionsordnung node44757->node28363 node27308 Arbeitsverhältnis node28363->node27308
      Mindmap Arbeitszeitkonto Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/arbeitszeitkonto-27494 node27494 Arbeitszeitkonto node42813 Sollzeit node27494->node42813 node28363 Betriebsvereinbarung node27494->node28363 node28564 Arbeitszeitflexibilisierung node27494->node28564 node29087 Arbeit auf Abruf node27494->node29087 node30328 Arbeitszeitpolitik node30328->node27494

      News SpringerProfessional.de

      • Exportentwicklung Werkzeugmaschinen

        Ein aktueller Quest Report verbindet Exportmärkte und Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen in Euro und die Wirkung auf die Exporte nach China seit 2008. Steigende Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen gehen demnach mit rückläufigen Exporten nach China einher.

      • Banken genießen großes Vertrauen ihrer Kunden

        72 Prozent der Bankkunden in Deutschland gehen davon aus, dass Kreditinstitute mit ihren persönlichen Daten sorgsam umgehen. Keine andere Branche genießt einer aktuellen Umfrage zufolge höheres Vertrauen.

      • Neue Aufgaben für die Zentrale der Zukunft

        Unternehmen müssen agil und innovativ sein. Das althergebrachte Headquarter, von dem aus alles zentral gesteuert werden soll, scheint dazu nicht passen zu wollen. Muss die Unternehmenszentrale neu erfunden werden? 

      • So geht erfolgreiches Lead Nurturing im B2B-Segment

        Wenn nicht nur Leads, sondern in Folge auch Käufer generiert werden, ist von Lead Nurturing die Rede. Im B2B-Bereich müssen E-Mail-Marketer dafür besonders strategische sowie kontinuierliche Beziehungsarbeit leisten.

      • Globales E-Invoicing ist Herausforderung für Unternehmen

        Unternehmen sind aufgrund staatlicher Vorgaben zunehmend dazu verpflichtet, ihre Rechnungen elektronisch zu erstellen. Doch in jedem Land gelten andere rechtliche Regelungen. Entsprechend komplex gestalten sich die Prozesse. Erster Teil des Gastbeitrags.

      • Auf dem Rechtsweg ins Verderben

        Wer seinen Markt als Eigentum betrachtet und Neueinsteiger juristisch bekämpfen will, kann nur verlieren, meint Springer-Autor und Zukunftsmanager Heino Hilbig. Denn die Klage eines Taxifahrers gegen Moia wird neue Verkehrskonzepte nicht verhindern. 

      • Mit Location Based Marketing auf Neukundenfang

        Deutsche Marketing-Manager sehen in standortbasierter Werbung die Brücke, um Konsumenten online wie offline anzusprechen. Vor allem für die Neukundengewinnung setzen sie auf das Marketinginstrument.

      • Wie der Arbeitsplatz von morgen aussehen wird

        Während der Industrialisierung wanderte die Arbeit aus dem Haushalt in die Fabrik. Heute klopft sie wieder an die Haustür. Die Möglichkeit zu mehr zeitlicher und örtlicher Flexibilität, beispielsweise zur Arbeit im Homeoffice, macht vor keiner Branche mehr halt.

      • Java und JavaScript sind die beliebtesten Programmiersprachen

        Die meisten Softwareingenieure setzen auf Java und JavaScript, wenn es um die Entwicklung von Unternehmensanwendungen geht. Die angeblichen "In"-Programmiersprachen Python & Co. liegen in der Beliebtheitsskala teils weit abgeschlagen hinter den Klassikern.

      • Diese digitalen Marken sind top

        Digitale Dienste dominieren immer stärker die Markenwelt. In den Top 25 der relevantesten Marken Deutschlands machen sich analoge Marken eher rar.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Thomas Bartscher
      Technische Hochschule Deggendorf
      Professor für die Lehrgebiete Human Resources Management, Innovations- und Transformationsmanagement

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Immer mehr Unternehmen und Verwaltungen bieten Arbeitszeitkonten an. Zwischen 1999 und 2016 ist der Anteil der Beschäftigten mit einem Arbeitszeitkonto um 21 auf 56 Prozent gestiegen. Dabei sind entsprechende Modelle in der Öffentlichen Verwaltung besonders häufig, in der Finanzdienstleistungsbranche dagegen unterrepräsentiert.
      Der nationale, gesetzliche Mindesturlaub für Arbeitnehmer bestimmt sich nach dem BUrlG. Dieses gibt mit seinem in § 1 BUrlG verankerten Anspruch eines jeden Arbeitnehmers auf bezahlten Jahresurlaub einen Mindeststandard vor, welcher häufig durch …

      Sachgebiete