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Bedarfsforschung

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Teilgebiet der Marktanalyse.

    1. Begriff: Planvolle und systematische Erforschung latenter, aktueller und zukünftiger Bedarfe und deren Einbettung in die Wirkungskette Bedürfnis - Bedarf - Nachfrage (Marktvolumen, Marktpotenzial) als Grundlage betrieblichen Handelns.

    2. Zu ermittelnde Daten:
    (1) wahrscheinliche effektive Nachfrage (die erwartungsgemäß von selbst am Markt auftreten wird);
    (2) potenzielle Nachfrage des Bedarfs, der zwar existent ist, unter den gegebenen Marktbedingungen aber nicht wirksam werden kann, z.B. weil die Preise zu hoch sind oder entsprechende Produkte nicht angeboten werden. Bei Kenntnis von effektivem und potenziellem Bedarf kann durch Änderung der Marktdaten aktiv darauf hingewirkt werden, die potenzielle Nachfrage wirksam werden zu lassen.

    3. Probleme: nach Branchen und Unternehmen unterschiedlich. Zu berücksichtigen sind: Elastizität der Nachfrage, Stellung des anbietenden Unternehmens am Markt, mögliche Auswirkung veränderter Preisstellung auf die Nachfrage.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Klaus Wübbenhorst
      GfK SE
      Vorsitzender des Vorstands

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Es ist müßig zu streiten, ob der Bedarf des Menschen an den Nutzenergien Licht, Kraft und Wärme oder das Verfügbarmachen von Energieträgern die Energiewirtschaft als Teil des wirtschaftlich technischen Handelns der Menschen initiiert hat.

      Sachgebiete