Direkt zum Inhalt

Beteiligungsfinanzierung

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Sammelbezeichnung für alle Formen gesellschaftlicher Beschaffung von Eigenkapital durch Kapitaleinlagen von Gesellschaftern der Unternehmung. Die Rechtsfolgen der Beteiligungsfinanzierung wie Mitwirkung an der Geschäftsführung, Gewinn- und Verlustbeteiligung sowie Haftung für die Verbindlichkeiten sind nach der Unternehmungsform gesetzlich geregelt oder vertraglich zu vereinbaren.

    2. Finanzierungsmittel zur Beteiligungsfinanzierung:
    (1) Einlagen,
    (2) Aktien,
    (3) Genossenschaftsanteile,
    (4) Bohranteile,
    (5) Schiffsparts des Kapitalgebers.

    3. Beteiligungen am Gewinn (bei Kapitalgesellschaften und Genossenschaften in Form der Dividende, sonst als Gewinnausschüttung) und ggf. am Liquidationserlös sind vertraglicher Vereinbarung zugänglich.

    4. Mischformen zwischen Beteiligungsfinanzierung und Fremdfinanzierung werden in der Gewinnobligation gesehen (d.h. Schuldverschreibungen mit erfolgsabhängiger Verzinsung) sowie in der Wandelanleihe und auch in zweckgebundenen Rücklagen für soziale Zwecke.

    5. Für die Kapitalgeber gehört die Beteiligung zum Finanzanlagevermögen, sofern es sich um eine dauernde Beteiligung handelt.

    6. Steuerrechtliche Behandlung: Beteiligung, Organschaft, Schachtelprivileg.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Beteiligungsfinanzierung Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/beteiligungsfinanzierung-28471 node28471 Beteiligungsfinanzierung node46903 Organschaft node28471->node46903 node27981 Beteiligung node28471->node27981 node34982 Eigenkapital node28471->node34982 node32890 Gewinnausschüttung node28471->node32890 node31763 Aktie node28471->node31763 node33380 Dividende node28471->node33380 node40741 Körperschaftsteuer node40741->node32890 node49340 Unternehmer node49340->node46903 node32726 Eigenumsatz node32726->node46903 node45708 Organgesellschaft node46903->node45708 node39450 Muttergesellschaft node39450->node27981 node41321 Nennwertaktie node41321->node27981 node28473 Anlagevermögen node28473->node27981 node38991 Kapitalgesellschaften node27981->node38991 node36003 Gewinnverteilung node36003->node32890 node31477 Bilanz node31477->node32890 node34534 Fremdkapital node34982->node34534 node33806 Gewinnverwendung node32890->node33806 node45768 Stockdividende node45768->node33380 node47274 Superdividende node47274->node33380 node31494 Betriebsausgabenpauschale node31494->node33380 node33380->node31763 node38061 Kapital node38061->node34982 node45874 Reinvermögen node45874->node34982 node45028 Rentabilität node45028->node34982 node46858 stille Gesellschaft node46858->node46903
      Mindmap Beteiligungsfinanzierung Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/beteiligungsfinanzierung-28471 node28471 Beteiligungsfinanzierung node34982 Eigenkapital node28471->node34982 node33380 Dividende node28471->node33380 node32890 Gewinnausschüttung node28471->node32890 node27981 Beteiligung node28471->node27981 node46903 Organschaft node28471->node46903

      News SpringerProfessional.de

      • Exportentwicklung Werkzeugmaschinen

        Ein aktueller Quest Report verbindet Exportmärkte und Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen in Euro und die Wirkung auf die Exporte nach China seit 2008. Steigende Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen gehen demnach mit rückläufigen Exporten nach China einher.

      • Banken genießen großes Vertrauen ihrer Kunden

        72 Prozent der Bankkunden in Deutschland gehen davon aus, dass Kreditinstitute mit ihren persönlichen Daten sorgsam umgehen. Keine andere Branche genießt einer aktuellen Umfrage zufolge höheres Vertrauen.

      • Neue Aufgaben für die Zentrale der Zukunft

        Unternehmen müssen agil und innovativ sein. Das althergebrachte Headquarter, von dem aus alles zentral gesteuert werden soll, scheint dazu nicht passen zu wollen. Muss die Unternehmenszentrale neu erfunden werden? 

      • So geht erfolgreiches Lead Nurturing im B2B-Segment

        Wenn nicht nur Leads, sondern in Folge auch Käufer generiert werden, ist von Lead Nurturing die Rede. Im B2B-Bereich müssen E-Mail-Marketer dafür besonders strategische sowie kontinuierliche Beziehungsarbeit leisten.

      • Globales E-Invoicing ist Herausforderung für Unternehmen

        Unternehmen sind aufgrund staatlicher Vorgaben zunehmend dazu verpflichtet, ihre Rechnungen elektronisch zu erstellen. Doch in jedem Land gelten andere rechtliche Regelungen. Entsprechend komplex gestalten sich die Prozesse. Erster Teil des Gastbeitrags.

      • Auf dem Rechtsweg ins Verderben

        Wer seinen Markt als Eigentum betrachtet und Neueinsteiger juristisch bekämpfen will, kann nur verlieren, meint Springer-Autor und Zukunftsmanager Heino Hilbig. Denn die Klage eines Taxifahrers gegen Moia wird neue Verkehrskonzepte nicht verhindern. 

      • Mit Location Based Marketing auf Neukundenfang

        Deutsche Marketing-Manager sehen in standortbasierter Werbung die Brücke, um Konsumenten online wie offline anzusprechen. Vor allem für die Neukundengewinnung setzen sie auf das Marketinginstrument.

      • Wie der Arbeitsplatz von morgen aussehen wird

        Während der Industrialisierung wanderte die Arbeit aus dem Haushalt in die Fabrik. Heute klopft sie wieder an die Haustür. Die Möglichkeit zu mehr zeitlicher und örtlicher Flexibilität, beispielsweise zur Arbeit im Homeoffice, macht vor keiner Branche mehr halt.

      • Java und JavaScript sind die beliebtesten Programmiersprachen

        Die meisten Softwareingenieure setzen auf Java und JavaScript, wenn es um die Entwicklung von Unternehmensanwendungen geht. Die angeblichen "In"-Programmiersprachen Python & Co. liegen in der Beliebtheitsskala teils weit abgeschlagen hinter den Klassikern.

      • Diese digitalen Marken sind top

        Digitale Dienste dominieren immer stärker die Markenwelt. In den Top 25 der relevantesten Marken Deutschlands machen sich analoge Marken eher rar.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Wolfgang Breuer
      RWTH Aachen,
      Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre,
      insb. Betriebliche Finanzwirtschaft
      Professor
      Prof. Dr. Claudia Breuer
      Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe - University of Applied Sciences
      Professorin für Finanzwirtschaft und Nachhaltigkeit
      StB Birgitta Dennerlein
      selbständig
      Diplom-Betriebswirtin (BA), Steuerberaterin

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Nach der Bearbeitung dieses Kapitels werden Sie wissen, …… was die Besonderheiten von emissionsfähigen Unternehmen sind.… wie Aktien als Eigenkapitalinstrumente eingesetzt werden können.… welche Börsenplätze und -segmente unterschieden werden …
      Dieses Kapitel geht zunächst auf die grundlegenden Merkmale (Abschn. 9.1) und Anlässe (Abschn. 9.2) der Beteiligungsfinanzierung ein. Anschließend wird die Gestaltung der Beteiligungsfinanzierung für verschiedene Unternehmensformen beschrieben. Es …
      Beim EigenkapitalEigenkapital handelt es sich um Kapital, das dem Unternehmen dauerhaft zur Verfügung steht.

      Bücher auf springer.com

      versandkostenfrei von springer.com

      Sachgebiete