Direkt zum Inhalt

Bilanzstrukturmanagement

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Management-Teilbereich des Controllings mit dem Ziel der Risikosteuerung und Optimierung der Bilanz- und Geschäftsstrukturen; zentrale Umsetzung der wichtigsten Unternehmensziele mithilfe von Risikostrukturkennzahlen: Dabei werden Erfolgsrisiken und Liquiditätsrisiken unterschieden. Zum Bilanzstrukturmanagement zählen Maßnahmen, die der risikopolitischen Optimierung der Bilanzstruktur sowie der Planung struktureller Rentabilitätsvorgaben dienen. Die Struktursteuerung wird einmal von Marktfaktoren determiniert, die eine unter Risikogesichtspunkten erlaubte Bilanzstruktur begrenzen, zum anderen von einer durch die Unternehmensleitung festgelegten Risikoobergrenze entsprechend der potenziellen Tragfähigkeit aller Risiken bei maximaler Ausschöpfung der Ertragsmöglichkeiten. Im Controlling-Zyklus werden die formulierten Bilanzstruktur- und Rentabilitätsziele mithilfe von Budgetplänen und -kontrollen in den einzelnen Geschäftsbereichen durchgesetzt. Dabei werden die Abweichungen der Istwerte von den Soll-Vorgaben regelmäßig festgestellt und auf ihre Ursachen hin überprüft. Angewendet werden vielfältige Erhebungs-, Prognose- und Bewertungstechniken der Betriebswirtschaftslehre. Das interne Rechnungswesen als wichtiger Teil des betrieblichen Informationssystems hat dabei die Aufgabe, entscheidungsrelevante Kosten- und Ertragsinformationen für die Unternehmungssteuerung zur Verfügung zu stellen.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Bilanzstrukturmanagement Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/bilanzstrukturmanagement-28194 node28194 Bilanzstrukturmanagement node37103 Liquiditätsrisiko node28194->node37103 node38508 internes Rechnungswesen node28194->node38508 node30235 Controlling node28194->node30235 node36141 Erfolgsrisiko node28194->node36141 node31656 Abrufrisiko node37103->node31656 node48665 Terminrisiko node37103->node48665 node42207 Refinanzierungsrisiko node37103->node42207 node32442 Erlösrechnung node39542 Kostenrechnung node45136 Rechnungswesen node38508->node32442 node38508->node39542 node38508->node45136 node41465 Investitionsrechnung node38508->node41465 node28069 Bankenaufsicht (BA) node28069->node37103 node50090 Zinsänderungsrisiko node28486 Controller node30235->node28486 node27112 Ausfallrisiko node38678 Jahresüberschuss node29672 Betriebsergebnis node36141->node50090 node36141->node27112 node36141->node38678 node36141->node29672 node52337 Wertschöpfungskreis node52337->node30235 node52753 IT-Management node52753->node30235 node41327 Neues Steuerungsmodell (NSM) node41327->node30235
      Mindmap Bilanzstrukturmanagement Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/bilanzstrukturmanagement-28194 node28194 Bilanzstrukturmanagement node30235 Controlling node28194->node30235 node36141 Erfolgsrisiko node28194->node36141 node37103 Liquiditätsrisiko node28194->node37103 node38508 internes Rechnungswesen node28194->node38508

      News SpringerProfessional.de

      • Persönlichkeit und Motivation müssen stimmen

        Beim Besetzen vakanter Stellen achten Vertriebsleiter oft stärker auf die fachliche Qualifikation der Bewerber als auf deren Persönlichkeit und Motivation. Michael Schwartz, Leiter des Instituts für integrale Lebens- und Arbeitspraxis in Esslingen, erläutert, warum diese beiden Faktoren im Vertrieb so wichtig sind.

      • Neue Recruitingstrategien gegen den Fachkräftemangel

        Für den deutschen Mittelstand wird der Fachkräftemangel zum Geschäftsrisiko, zeigen Studien. Und die Situation soll sich noch verschärfen. Höchsten Zeit also, bei der Personalbeschaffung neue Weg zu gehen, so Gastautor Steffen Michel. 

      • Weniger IPO-Prospekt, dafür mehr Anlegerschutz

        Wer sich bislang per Börsengang Geld am Kapitalmarkt besorgen wollte, musste einen aufwendigen Prospekt erstellen. Eine Neuregelung sorgt jetzt bei kleineren IPOs (Initial Public Offering) für Abhilfe. Wie die Voraussetzungen aussehen, erklärt Rechtsanwalt Jörg Baumgartner in seinem Gastbeitrag.

      • Whatsapp startet Business-Offensive

        Im Servicefall können Verbraucher einige Unternehmen bereits über den Messenger-Dienst Whatsapp kontaktieren. Doch was passiert, wenn der Kundenservice Nachrichten initiativ versendet? Ein neues Business-Tool soll genau das ermöglichen.

      • Kundennutzenmodelle im B2B-Vertrieb von E-Marktplätzen

        Elektronische B2C-Marktplätze müssen ihre über Jahre errungene dominante Marktstellung in Gewinne umzumünzen, ohne ihre Marktstellung zu gefährden. Dazu gehört, Preise für langjährige Händler drastisch zu erhöhen. Kundennutzenmodelle spielen dabei eine wichtige Rolle.

      • "Belastete Geschäftsmodelle sind meistens nicht genug innoviert"

        Der ehemalige Roland-Berger-Krisenberater Thomas Knecht hat an der Spitze von Hellmann den Turnaround des weltweiten Logistikers geschafft. Branche und Wirtschaft fordert er zu mehr Wachsamkeit auf. Im Interview spricht er über Anpassungsfähigkeit und Insolvenzschutz.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. habil. Stephan Schöning
      SRH Hochschule Heidelberg Campus Calw
      Professur für Allgemeine BWL und Finanzen
      Prof. Dr. Thilo Seyfriedt
      Hochschule Offenburg, Fakultät Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen
      Professur für ABWL sowie Finanzierung, Rechnungslegung und Steuern

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Zentrales Ziel des vorhergehenden Kapitels war eine Modellierung der subjektiven Unsicherheit hinsichtlich des ZÄR in einem VaR-Kontext. Berücksichtigt worden sind dabei sowohl einzelpositions- als auch portfolio-bezogene Aspekte.
      Es wird ein entscheidungstheoretisches Modell vorgestellt, das die Charakterisierung optimaler Festzinsüberhänge (“Gaps”) in der Bilanzstruktur von Banken, die sich Zinsänderungsrisiken gegenübersehen, gestattet. Als risikominimale Position …
      Die Aufgabe einer Bank besteht nicht darin, Risiken vollständig zu vermeiden, sondern -unter Wahrung und Steigerung der Profitabilität — Risiken zu managen. Risiken gehören zur Natur des Bankgeschäftes und sind unvermeidbar.1 …

      Bücher auf springer.com

      versandkostenfrei von springer.com

        Sachgebiete