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Elastizitätspessimismus

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    auf empirische Untersuchungen der 1950er- und 1960er-Jahre gegründete Skepsis bez. der Erfüllung der Elastizitätsbedingungen (Elastizitätsansatz) für die normale Reaktion der Leistungsbilanz auf relative Güterpreisveränderungen. Mündete v.a. auch in Skepsis bez. der Erreichung des außenwirtschaftlichen Gleichgewichts über flexible Wechselkurse. Aufgrund jüngerer empirischer Untersuchungen scheint jedoch eher ein Elastizitätsoptimismus als ein Elastizitätspessimismus gerechtfertigt zu sein. Danach variieren „typische” Nachfrageelastizitäten zwischen –0,5 und –1,5 für Importgüter und zwischen 0,5 und 2 für Exportgüter.

    Gegensatz: Elastizitätsoptimismus.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Carsten Weerth
      Hauptzollamt Bremen
      Lehrbeauftragter an der FOM Hochschule für Oekonomie und Management

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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