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explorative Datenanalyse

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    zusammenfassende Bezeichnung für deskriptive statistische Verfahren zur Aufdeckung von Datenstrukturen, Abhängigkeitsstrukturen und von Abweichungen der Einzelbefunde von einer vorhandenen Grundstruktur. Die explorative Datenanalyse, v.a. durch J. Tukey (1970; 1977) konzipiert, entwickelte sich aus der Erkenntnis gewisser Grenzen der Inferenzstatistik. Die Analyse erfolgt ohne Modellannahmen (z.B. Normalverteilungsannahme). Explorative Datenanalyse umfasst v.a. grafische Verfahrensweisen, Verfahren der Transformation von Variablenwerten (Variablentransformation) und Bevorzugung von Kenngrößen mit gewissen Robustheitseigenschaften (robuste Statistik), etwa Bevorzugung des Medians vor dem arithmetischen Mittel.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Udo Kamps
      RWTH Aachen, Institut für Statistik und Wirtschaftsmathematik
      Inhaber des Lehrstuhls für Statistik

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Dieses Lehrbuch führt praxisorientiert in die Grundlagen, Techniken und Anwendungs-möglichkeiten der deskriptiven Statistik ein und deckt alle wichtigen Aspekte einer Lehrveranstaltung zum Thema ab. Es behandelt die Basismethoden der uni- und biva

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