Direkt zum Inhalt

Gaststättengesetz

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Gesetz i.d.F. vom 20.11.1998 (BGBl. I 3418) m.spät.Änd.

    1. Der Betrieb eines Gaststättengewerbes (Schankwirtschaft, Speisewirtschaft und Beherbergungsbetrieb) bedarf der behördlichen Erlaubnis, die persönlich ist und nur für bestimmte Räume und bestimmte Arten von Getränken gilt. Die Erlaubnis kann auch auf Zeit erteilt werden.

    2. Einzelheiten und Erlaubniserteilung, -versagung, -zurücknahme und Umfang der Gewerbebefugnis (z.B. Polizeistunde, Verbot der Abgabe von Branntwein an Jugendliche).

    3. Bestimmungen bez. Ordnungswidrigkeiten (§ 28), die sich nicht nur gegen den Gewerbetreibenden, sondern teilweise auch gegen den Gast richten (z.B. Nichteinhalten der Polizeistunde), sehen Geldbußen bis zu 5.000 Euro vor.

    4. Ausgenommen vom Gaststättengesetz sind Kantinen, Betreuungseinrichtungen sowie Luftfahrzeuge, Eisenbahnwagen, Schiffe und Reisebusse, in denen anlässlich der Personenbeförderung gastgewerbliche Leistungen erbracht werden; diese Ausnahmeregelung gilt nicht für Bahnhofsgaststätten.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Gaststättengesetz Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/gaststaettengesetz-34477 node34477 Gaststättengesetz node35942 Erlaubnis node34477->node35942 node34993 Geldbuße node34477->node34993 node43612 Ordnungswidrigkeit node34477->node43612 node43635 Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG) node43635->node43612 node35834 Gastwirtshaftung node41709 Istkaufmann node34759 Gastwirt node34759->node34477 node34759->node35834 node34759->node41709 node28153 Arzneimittel node28153->node34993 node34489 Geldstrafe node30605 Bußgeldverfahren node43149 Ordnungsgeld node43149->node43612 node32474 Genehmigung node35942->node32474 node48996 Verwaltungsakt node35942->node48996 node46019 Stimmrechtsbindung node46019->node43612 node34993->node34489 node34993->node30605 node43612->node34993 node36511 Gemeingebrauch node36511->node35942 node38158 Kreditwesengesetz (KWG) node38158->node35942 node28965 Beherbergungsvertrag node28965->node34759
      Mindmap Gaststättengesetz Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/gaststaettengesetz-34477 node34477 Gaststättengesetz node35942 Erlaubnis node34477->node35942 node43612 Ordnungswidrigkeit node34477->node43612 node34993 Geldbuße node34477->node34993 node34759 Gastwirt node34759->node34477

      News SpringerProfessional.de

      • Persönlichkeit und Motivation müssen stimmen

        Beim Besetzen vakanter Stellen achten Vertriebsleiter oft stärker auf die fachliche Qualifikation der Bewerber als auf deren Persönlichkeit und Motivation. Michael Schwartz, Leiter des Instituts für integrale Lebens- und Arbeitspraxis in Esslingen, erläutert, warum diese beiden Faktoren im Vertrieb so wichtig sind.

      • Neue Recruitingstrategien gegen den Fachkräftemangel

        Für den deutschen Mittelstand wird der Fachkräftemangel zum Geschäftsrisiko, zeigen Studien. Und die Situation soll sich noch verschärfen. Höchsten Zeit also, bei der Personalbeschaffung neue Weg zu gehen, so Gastautor Steffen Michel. 

      • Weniger IPO-Prospekt, dafür mehr Anlegerschutz

        Wer sich bislang per Börsengang Geld am Kapitalmarkt besorgen wollte, musste einen aufwendigen Prospekt erstellen. Eine Neuregelung sorgt jetzt bei kleineren IPOs (Initial Public Offering) für Abhilfe. Wie die Voraussetzungen aussehen, erklärt Rechtsanwalt Jörg Baumgartner in seinem Gastbeitrag.

      • Whatsapp startet Business-Offensive

        Im Servicefall können Verbraucher einige Unternehmen bereits über den Messenger-Dienst Whatsapp kontaktieren. Doch was passiert, wenn der Kundenservice Nachrichten initiativ versendet? Ein neues Business-Tool soll genau das ermöglichen.

      • Kundennutzenmodelle im B2B-Vertrieb von E-Marktplätzen

        Elektronische B2C-Marktplätze müssen ihre über Jahre errungene dominante Marktstellung in Gewinne umzumünzen, ohne ihre Marktstellung zu gefährden. Dazu gehört, Preise für langjährige Händler drastisch zu erhöhen. Kundennutzenmodelle spielen dabei eine wichtige Rolle.

      • "Belastete Geschäftsmodelle sind meistens nicht genug innoviert"

        Der ehemalige Roland-Berger-Krisenberater Thomas Knecht hat an der Spitze von Hellmann den Turnaround des weltweiten Logistikers geschafft. Branche und Wirtschaft fordert er zu mehr Wachsamkeit auf. Im Interview spricht er über Anpassungsfähigkeit und Insolvenzschutz.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Jan-Hendrik Krumme
      Sekretariat der Kultusministerkonferenz
      Referatsleiter Personalwesen, Organisation, Rechts- und Grundsatzangelegenheiten

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Der Weg zum eigenen Unternehmen hat grundsätzlich zwei Ausgangspunkte: Zum einen ist es der Wunsch nach Selbstständigkeit, zum anderen ist eine vielversprechende Geschäftsidee. Aber erst deren zweckmäßige Verbindung in einem Unternehmen führt …
      Die §§ 48a bis 48t KWG aF waren das Resultat zweier Entwürfe des Bundesjustizministeriums (BMJ) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) aus dem Jahr 2009, die später zu dem Restrukturierungsgesetz zusammengeführt wurden.
      Zentrale Aufgabe des kaufmännischen Facility Managers ist die Begründung neuer, die Verwaltung bestehender und die Abwicklung beendeter Mietverhältnisse für den Vermieter. Fundierte Kenntnisse der Rechte und Pflichten von Vermietern sowie Mietern …

      Sachgebiete