Direkt zum Inhalt

genossenschaftlicher Finanzverbund

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Geplante und auf Dauer angelegte freiwillige Kooperation von rechtlich und ökonomisch eigenständigen Kreditinstituten und Finanzdienstleistungsunternehmen des Genossenschaftssektors, die finanziell und personell verflochten sind und die ihre Leistungen direkt oder bei den Partnern am Markt anbieten. Dem genossenschaftlichen Finanzverbund ist die genossenschaftliche Bankengruppe zuzurechnen, die sich aus den Kreditgenossenschaften, der WGZ-Bank Westdeutsche Genossenschafts-Zentralbank AG sowie der DZ Bank AG (Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank) zusammensetzt. Zu den Instituten des Finanzverbundes gehören auch Spezialinstitute wie z.B. die Bausparkasse Schwäbisch-Hall AG, die DG Hyp Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank AG, die Münchener Hypothekenbank eG, die R+V-Versicherung, die TeamBank AG, die Union Investment, die WL Bank AG Westfälische Landschaft Bodenkreditbank sowie die VR Leasing AG. Die genossenschaftlichen Zentralbanken sowie die Spezialinstitute unterstützen die Volksbanken und Raiffeisenbanken (Kreditgenossenschaften) subsidiär, sodass diese in der Lage sind, ihren Mitgliedern nicht nur das Leistungsangebot einer Universalbank zu bieten, sondern ein breites, internationalen Maßstäben genügendes Leistungsspektrum. Über die enge Kooperation im genossenschaftlichen Finanzverbund lassen sich die Vorteile der Dezentralität (Nähe zum Kunden, selbstständige Entscheidungs- und Finanzkompetenz) mit den speziellen Leistungen der Verbundunternehmen kombinieren. Dadurch werden Mitglieder und Kunden sowie der Wettbewerb im dt. Bankensystem gefördert, zugleich bleibt auch ein flächendeckendes Angebot an Finanzdienstleistungen erhalten.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap genossenschaftlicher Finanzverbund Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/genossenschaftlicher-finanzverbund-36408 node36408 genossenschaftlicher Finanzverbund node32894 Finanzverbund node32894->node36408 node34902 Genossenschaftsverbände node34902->node36408 node42522 Prüfungsverband node34902->node42522 node27790 Deutscher Genossenschafts- und ... node34902->node27790 node48027 Verbandsprüfung node48027->node34902 node36265 genossenschaftlicher Verbund node36265->node36408 node40163 Kreditgenossenschaft node40163->node36408 node45093 Sparkassen node40163->node45093 node33274 Genossenschaftswesen node33274->node40163 node45142 Spar- und Darlehenskasse node45142->node40163 node44845 Raiffeisengenossenschaften node44845->node40163 node43048 Raiffeisenbanken node43048->node36408 node43048->node40163 node45369 Raiffeisen node43048->node45369 node26929 Bundesverband der Deutschen ... node43048->node26929
      Mindmap genossenschaftlicher Finanzverbund Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/genossenschaftlicher-finanzverbund-36408 node36408 genossenschaftlicher Finanzverbund node32894 Finanzverbund node32894->node36408 node34902 Genossenschaftsverbände node34902->node36408 node36265 genossenschaftlicher Verbund node36265->node36408 node40163 Kreditgenossenschaft node40163->node36408 node43048 Raiffeisenbanken node43048->node36408

      News SpringerProfessional.de

      • Persönlichkeit und Motivation müssen stimmen

        Beim Besetzen vakanter Stellen achten Vertriebsleiter oft stärker auf die fachliche Qualifikation der Bewerber als auf deren Persönlichkeit und Motivation. Michael Schwartz, Leiter des Instituts für integrale Lebens- und Arbeitspraxis in Esslingen, erläutert, warum diese beiden Faktoren im Vertrieb so wichtig sind.

      • Neue Recruitingstrategien gegen den Fachkräftemangel

        Für den deutschen Mittelstand wird der Fachkräftemangel zum Geschäftsrisiko, zeigen Studien. Und die Situation soll sich noch verschärfen. Höchsten Zeit also, bei der Personalbeschaffung neue Weg zu gehen, so Gastautor Steffen Michel. 

      • Weniger IPO-Prospekt, dafür mehr Anlegerschutz

        Wer sich bislang per Börsengang Geld am Kapitalmarkt besorgen wollte, musste einen aufwendigen Prospekt erstellen. Eine Neuregelung sorgt jetzt bei kleineren IPOs (Initial Public Offering) für Abhilfe. Wie die Voraussetzungen aussehen, erklärt Rechtsanwalt Jörg Baumgartner in seinem Gastbeitrag.

      • Whatsapp startet Business-Offensive

        Im Servicefall können Verbraucher einige Unternehmen bereits über den Messenger-Dienst Whatsapp kontaktieren. Doch was passiert, wenn der Kundenservice Nachrichten initiativ versendet? Ein neues Business-Tool soll genau das ermöglichen.

      • Kundennutzenmodelle im B2B-Vertrieb von E-Marktplätzen

        Elektronische B2C-Marktplätze müssen ihre über Jahre errungene dominante Marktstellung in Gewinne umzumünzen, ohne ihre Marktstellung zu gefährden. Dazu gehört, Preise für langjährige Händler drastisch zu erhöhen. Kundennutzenmodelle spielen dabei eine wichtige Rolle.

      • "Belastete Geschäftsmodelle sind meistens nicht genug innoviert"

        Der ehemalige Roland-Berger-Krisenberater Thomas Knecht hat an der Spitze von Hellmann den Turnaround des weltweiten Logistikers geschafft. Branche und Wirtschaft fordert er zu mehr Wachsamkeit auf. Im Interview spricht er über Anpassungsfähigkeit und Insolvenzschutz.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Eduard Mändle
      HFWU,
      Hochschule für Wirtschaft und Umwelt
      Nürtingen-Geislingen
      Professor
      Prof. Dr. Markus Mändle
      Hochschule für Wirtschaft und Umwelt
      Nürtingen-Geislingen (HfWU)
      Inhaber der Professur für Volkswirtschaftslehre
      Prof. Dr. habil. Stephan Schöning
      SRH Hochschule Heidelberg Campus Calw
      Professur für Allgemeine BWL und Finanzen

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      In einer Volkswirtschaft agieren zahlreiche Marktteilnehmer, deren individuelle Einnahmen und Ausgaben zeitraumbezogen i. d. R. nicht deckungsgleich sind. So können beispielsweise Marktteilnehmer mit Geldüberschüssen, z. B. private Haushalte …
      Im Private Banking herrscht hierzulande ein harter Verdrängungswettbewerb. Dennoch bietet der Markt gute Chancen — insbesondere für Institute mit einem an die Kundenbedürfnisse angepassten Geschäftsmodell und einer hohen Qualität bei Produkten und Be…
      Die betriebliche Altersversorgung (bAV) gilt als Wachstumsmotor für die Versicherungsbranche. Damit das auch so bleibt, muss vor allem die Beratung der einzelnen Versicherungsnehmer verbessert werden. So lautet ein Ergebnis einer Umfrage des Versiche…

      Bücher auf springer.com

      versandkostenfrei von springer.com