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geografisches Informationssystem (GIS)

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    computergestütztes Informationssystem, das aus Software, Hardware, Daten und deren Anwendung besteht. Aufgabe von geografischen Informationssystemen ist die digitale Erfassung räumlicher Daten, deren Redigierung, Speicherung, Reorganisierung, Modellierung, Analyse sowie ihre grafische und alphanumerische Präsentation. Zielsetzung eines geografischen Informationssystems ist es, verschiedenste räumliche Bezugsflächen (von topografischen Elementen über administrative Bezirke bis hin zu speziell definierten Gebietseinheiten der Marktforschung, der postalischen Zustellbereiche, des Arbeitsmarktes etc.) mit räumlich verorteten Daten der unterschiedlichsten Bereiche zu verknüpfen. Dadurch sollen räumliche Struktur- und Verflechtungsanalysen sowie Modellberechnungen durchgeführt und in Form von Listen, Tabellen, Diagrammen und v.a. Karten ausgegeben werden.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Simon-Martin Neumair
      Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie
      Ludwig Maximilians-Universität
      Prof. Dr. Hans-Dieter Haas
      Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie,
      Ludwig-Maximilians-Universität München
      o. Univ.-Prof. i. R.

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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