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Grenzen der Unternehmung

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Die Grenzen der Unternehmung stecken den Bereich ab, auf den sich der autonome Wirtschaftsplan einer selbstständigen Unternehmung erstreckt:

    Die vertikalen Grenzen der Unternehmung beziehen sich auf den Anteil der Unternehmung an einer Wertschöpfungskette bzw. auf die Zahl der vertikal aufeinander bezogenen arbeitsteiligen Elementarprozesse, die innerhalb einer Unternehmung ausgeführt werden.

    Die horizontalen Grenzen der Unternehmung sind durch die Breite des Leistungssortiments oder der Zahl der in einer Unternehmung erzeugten Leistungen für Dritte gegeben (Mehrproduktunternehmung). Es wird also unterschieden, in welchem Maße Beziehungen zwischen den Produktlinien bestehen, wobei zwischen zusammenhängenden oder verwandten und unzusammenhängenden oder konglomeraten Relationen unterschieden wird.

    2. Grenzen im Sinne der Theorie der Unternehmung: Nach dem Transaktionskostenansatz von Coase sind der Konzentration ökonomischer Transaktionen in der Unternehmung Grenzen gesetzt. Die Grenzen bestehen in den Grenzkosten der Marktbenutzung und den Kosten der Lenkung des Unternehmens aus den das Unternehmen konstituierenden Vertragsstrukturen (Governancekosten): Transaktionen in Unternehmen finden nur dann statt, wenn deren Transaktionskosten niedriger sind, als bei einer Transaktion über den Markt. 

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Peter Haric
      Institutsvorstand Leitbetriebe Austria Institut

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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