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Nettorechnung

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. I.w.S.: Die Erfolgsrechnung, in der Aufwendungen und Erträge mehr oder weniger stark saldiert werden (Nettoprinzip); die handelsrechtliche Gewinn- und Verlustrechnung ist hingegen eine Bruttorechnung (§§ 246 II, 275 HGB). Kleine und mittelgroße Kapitalgesellschaften (Größenklassen) dürfen das Rohergebnis in einer Nettorechnung erstellen (§ 276 HGB).

    2. I.e.S.: Der Saldo des Wareneinkaufskontos, der nach Abgabe des Endbestandes an das Schlussbilanzkonto (Buchung: Schlussbilanzkonto an Wareneinkaufskonto) verbleibt, wird auf das Warenverkaufskonto übertragen (Buchung: Warenverkaufskonto an Wareneinkaufskonto). Auf dem Warenverkaufskonto stehen sich Warenverkauf (verkaufte Ware zum Verkaufspreis) und Wareneinsatz (verkaufte Ware zum Einstandspreis) gegenüber. Der Saldo ergibt den Warenrohgewinn, der auf das Verlust- und Gewinnkonto übertragen wird.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Barbara Wischermann
      Universität Bochum,
      FB Wirtschaftswissenschaft
      OStR.i.H.
      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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