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Scoring

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Bestandteil der modernen Kreditvergabe. Das Scoring soll eine möglichst objektive und zutreffende Vorhersage über die Bonität des Kreditkunden ermöglichen. Beim Scoring wird anhand gesammelter Erfahrungen eine zuverlässige Prognose für die Zukunft gestellt. Grundlage ist die Analyse von bestimmten Kreditnehmereigenschaften, die mithilfe statistisch-mathematischer Methoden ermittelt werden und für die nach Ansicht der Kreditinstitute ein deutlicher Zusammenhang mit der Bonität von Kreditnehmern - im positiven wie im negativen Sinne - nachgewiesen ist.

    Das Scoring ist ein selbstlernendes System und ermöglicht eine höhere Treffsicherheit bei der Prognose, als sie ein einzelner Kreditsachbearbeiter aufgrund seiner persönlichen Erfahrung haben kann. Da die Konditionen insbesondere von der Bonität des Kreditnehmers abhängen, wird Scoring seitens der Kreditinstitute bes. geschätzt. Verbraucherschützer kritisieren das Scoring wegen der mangelhaften Transparenz der Verfahren, da weder die zugrunde gelegten Daten noch ihre Gewichtungen bekannt gegeben werden. Befürchtet werden deshalb Diskriminierungen z.B. aufgrund von Alter, Geschlecht, Wohnumfeld u.a. Faktoren.

    Vgl. auch SCHUFA-Basisscore, Credit-Scoring-Verfahren, Scoringsystem.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Helmut Keller
      Autor, Schuldnerberater, Referent

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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