Direkt zum Inhalt

Unterbilanz

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    mit verschiedenen Inhalten verwendeter Begriff.

    1. Bei Kapitalgesellschaften ist eine Unterbilanz gegeben, wenn nach Verrechnung mit den offenen Rücklagen in der Jahresbilanz oder in einer Zwischenbilanz (mind.) ein Verlust in Höhe des halben gezeichneten Kapitals vorliegt (vgl. § 92 I AktG, § 49 III GmbHG). Die Bewertung zur Ermittlung der Unterbilanz erfolgt nach den Grundsätzen für die Jahresbilanz. Bei Unterbilanz besteht die Verpflichtung des Vorstands bzw. der Geschäftsführer zur Verlustanzeige gegenüber der Gesellschafterversammlung (ähnlich bei Genossenschaften).

    2. Bei Kapitalgesellschaften wird bei Unterbilanz in der Jahresbilanz auf der Aktivseite ein Fehlbetrag gemäß § 268 III HGB (buchmäßige Überschuldung) ausgewiesen, soweit die Verluste das gezeichnete Kapital übersteigen. Bei Einzelfirmen und Personengesellschaften entspricht dem Fehlbetrag das negative Kapital bzw. der negative Saldo aller Kapitalkonten.

    3. Unterbilanz im Fall einer Überschuldungsbilanz wegen mangelnder Deckung der Schulden durch das Vermögen.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Unterbilanz Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/unterbilanz-50190 node50190 Unterbilanz node48558 Überschuldung node50190->node48558 node35869 gezeichnetes Kapital node50190->node35869 node45981 offene Rücklagen node50190->node45981 node37708 Jahresbilanz node50190->node37708 node31477 Bilanz node50190->node31477 node37607 Nominalkapital node38553 negatives Kapitalkonto node38553->node50190 node40123 negatives Kapital node40123->node50190 node40123->node38553 node40123->node48558 node42511 Sanierung node42511->node48558 node35818 Fehlbetrag node35818->node50190 node35818->node48558 node41196 Insolvenzantrag node48558->node41196 node29669 ausstehende Einlagen (Einzahlungen) node36007 Grundkapital node35869->node37607 node35869->node29669 node35869->node36007 node35869->node31477 node46836 stille Rücklagen node45981->node46836 node44905 Rücklagen node45981->node44905 node45981->node31477 node27472 Aktivierungswahlrecht node31662 Aktivierungspflicht node30674 Bilanzanalyse node40805 Kaufmann node37708->node27472 node37708->node31662 node37708->node30674 node37708->node40805 node28837 Auflösung node28837->node45981
      Mindmap Unterbilanz Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/unterbilanz-50190 node50190 Unterbilanz node45981 offene Rücklagen node50190->node45981 node37708 Jahresbilanz node50190->node37708 node35869 gezeichnetes Kapital node50190->node35869 node48558 Überschuldung node50190->node48558 node40123 negatives Kapital node50190->node40123

      News SpringerProfessional.de

      • Was Bewerber garantiert abschreckt

        Sie sollen Status symbolisieren und modern daher kommen, erreichen aber das genaue Gegenteil. Arbeitsuchende empfinden englische Jobtitel häufig als unnötig aufgebläht. Keep ist simple, ist der bessere Anglizismus im Recruiting.

      • Big Brother im Büro

        Die totale Überwachung von Mitarbeitern ist längst keine negative Utopie mehr, wie sie George Orwell oder Dave Eggers in ihren Romanen heraufbeschwören. Unternehmen können bereits jetzt die Aktivitäten ihrer Angestellten rundum erfassen. Wissenschaftler warnen vor Missbrauch.

      • Private Equity in Deutschland boomt

        Unternehmen günstig kaufen und mit Gewinn verkaufen. Das ist das Konzept von Private Equity-Gesellschaften. Sie sind in Deutschland nach wie vor sehr aktiv, wie eine aktuelle Studie zeigt.

      • Zu wenig Innovation vor lauter Transformation

        Im BCG-Innovations-Ranking 2018 liegen US- und Digitalunternehmen klar vorn. Deutsche Firmen sind erst ab Platz 21 zu finden. Doch was hemmt hierzulande eigentlich die Innovationskraft?

      • Talentierte Mitarbeiter finden und binden

        Im hart gewordenen "War for Talents", in dem Fachkräfte begehrter denn je sind, vergessen Unternehmen offenbar, auf die internen Talente zu setzen. Dabei schlummern in der Belegschaft oft ungeahnte Potenziale.

      • Digitalisierung in betrieblicher Altersvorsorge angekommen

        Mittlerweile ist die Digitalisierung auch in der betrieblichen Altersvorsorge angekommen. Die aktuelle Mercer-Studie deckt Details auf und erklärt, wieso sich zwei Drittel der befragten Unternehmen eine digitale Informationsplattform wünschen.

      • Industrie 4.0 – und Schicht im Schacht?

        Je nach Standpunkt und Blickwinkel scheint der Trend zu Digitalisierung und Vernetzung der Industrie zur Industrie 4.0 positive oder negative Auswirkungen auf die Arbeitsplatzentwicklung zu versprechen. Wirtschaftsforscher haben jetzt eine Gesamtschau versucht.

      • Agile Führung zur Stärkung der Veränderungsintelligenz

        Braucht Agilität überhaupt noch Führung? Oder sind Führung und Agilität nicht ein Widerspruch in sich? Wie das Konzept der Veränderungsintelligenz zeigt, hängt die Antwort vom jeweiligen Agilitätskontext ab, so Gastautorin Antje Freyth.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Das Kapitel zeigt die grundlegenden Begrifflichkeiten einer Akquisitionsfinanzierung sowie Maßstäbe auf, die zum Gelingen einer ökonomisch effizienten Finanzierung in den Blick genommen werden sollten. Die Parameter werden dabei zivilrechtlich erfasst und in den größeren Kontext des Unternehmenskaufs gerückt.
      Die 2007 gegründete D-GmbH fertigt Abfüllanlagen für die Verpackungsindustrie. Das Stammkapital von 1 Mio. €. wird von den Gesellschaftern A und B zu je 40  % und von C zu 20  % gehalten, wobei A und B ihre Einlagen bei Gründung voll leisten …
      Frage 1 Was ist eine GmbH?Antwort Die GmbH ist eine Handelsgesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit, die zu jedem gesetzlich zulässigen Zweck errichtet werden kann und für deren Verbindlichkeiten den Gläubigern nur das Gesellschaftsvermögen …

      Sachgebiete