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Virus (Biologie)

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition im Online-Lexikon

    Ein Virus ist eine unbelebte (nicht lebende) biologische Struktur, die aus einer Hülle aus ggf. einer Membran, Protein (Eiweiß) und Erbsubstanz besteht. Viren befallen Zellen, nutzen deren Stoffwechsel zur Vervielfältigung und können dabei Erkrankungen hervorrufen (Virus-Erkrankungen).

    Man unterscheidet RNA und DNA-Viren. Die Erbsubstanz (RNA oder DNA) ist von einer schützenden Proteinhülle umgeben, ggf. sind Enzyme in der Proteinhülle enthalten. Auf der Außenseite hat ein Virus Bindungsproteine (sog. Glycoproteine), die an fremden Zellen anbinden können. Nach der Anbindung befällt das Virus die sog. Wirtszelle und die Virus-Erbsubstanz wird in die lebende Wirtszelle eines Lebewesens eingeschleust. Diese Wirtszelle wird durch die Virus-Erbsubstanz umprogrammiert und produziert in der Folge nur noch neue Viren. Die Wirtszelle verliert ihre eigentliche Funktion.

    Vgl. Pandemie, Virus-Erkrankung, Influenza-Virus, Corona-Virus, Corona-Krise, COVID-19-Pandemie

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