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COVID-19

Definition: Was ist "COVID-19"?

COVID-19 (Coronavirus disease 2019) ist eine Infektionskrankheit, die durch SARS-CoV-2 verursacht wird. Sie wird vor allem über Tröpfchen übertragen und kann mit Fieber, Husten, Atemnot und Müdigkeit einhergehen. Zuweilen entwickelt sich eine Lungenentzündung. Es sterben vorwiegend ältere bzw. bereits geschwächte Personen. Die Krankheit breitete sich ab Dezember 2019 von der chinesischen Millionenstadt Wuhan her aus, vermutlich nachdem das Virus auf einem dortigen Tiermarkt von einem Tier auf einen Menschen übergesprungen war.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition im Online-Lexikon

    Inhaltsverzeichnis

    1. Allgemein
    2. Verbreitung und Auswirkungen
    3. Überlegungen
    4. Kritik und Ausblick

    Allgemein

    COVID-19 (Coronavirus disease 2019) ist eine Infektionskrankheit, die durch SARS-CoV-2 verursacht wird. Sie wird vor allem über Tröpfchen übertragen und kann mit Fieber, Husten, Atemnot und Müdigkeit einhergehen. Zuweilen entwickelt sich eine Lungenentzündung. Es sterben vorwiegend ältere bzw. bereits geschwächte Personen. Die Krankheit breitete sich ab Dezember 2019 von der chinesischen Millionenstadt Wuhan her aus, vermutlich nachdem das Virus auf einem dortigen Tiermarkt von einem Tier auf einen Menschen übergesprungen war. Die WHO sprach ab März 2020 von einer Pandemie.

    Verbreitung und Auswirkungen

    Anfang 2020 waren bereits weitere asiatische Länder wie Japan, Südkorea und Iran und europäische wie Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien und Spanien betroffen, zudem z.B. die USA und Australien. Es wurden auf der ganzen Welt zahlreiche Großveranstaltungen abgesagt. Auch wissenschaftliche Konferenzen waren in Mitleidenschaft gezogen, und einige Präsentationen fanden über Videokonferenzen statt. Schulen und Hochschulen mussten schließen. Das neuartige Coronavirus beeinträchtigte die Wirtschaft in der Volksrepublik, im Anschluss daran die Wirtschaftsleistung anderer Länder, da Lieferungen ausblieben, die Produktion heruntergefahren und der Transport eingeschränkt wurde. Einige Länder verhängten Ein- und Ausreisesperren.

    Überlegungen

    COVID-19 führte vor Augen, dass Digitalisierung und Technologisierung hilfreich bei Krisen und Katastrophen und Anforderungen des Social Distancing sein können. In China lieferten Serviceroboter in Spitälern und auf Quarantänestationen Medikamente und Nahrungsmittel aus, und Drohnen spürten Personen ohne Atemschutzmaske auf. Wer in Krisengebieten zuhause bleiben musste, konnte über einen Computerarbeitsplatz und elektronische Lernanwendungen weiterhin seinen Aufgaben nachkommen und sich weiterbilden. Globalisierung ist ein Motor der Verbreitung des Virus, aber auch ein Faktor bei seiner Bekämpfung: Umgehend wurde weltweit an einem Medikament gegen SARS-CoV-2 geforscht.

    Kritik und Ausblick

    Der Umstand, dass das Virus wohl von einem Tier stammt, das auf einem Tiermarkt war, wurde selten thematisiert und problematisiert. Damit wurde COVID-19 auch kaum in einen Zusammenhang mit anderen Krankheiten gestellt, die durch Tierfang, -haltung, -handel und -verarbeitung sowie Kulturfolger aufkommen. In China wurde der Handel mit Wildtieren immerhin im Februar 2020 verboten. Die teils unzureichend kommunizierte und flankierte Isolierung von Städten und Gruppen überforderte etliche Betroffene. Der erwähnte Einsatz von Drohnen wurde mit Blick auf die Privatsphäre kritisiert. Gefragt sind insgesamt Umwelt-, Tier-, Bio-, Medizin-, Wirtschafts-, Politik-, Rechts- und Informationsethik.

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