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Abgrenzungsposten für aktive latente Steuern

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Resultieren aus zeitlichen Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gemäß § 274 HGB künftige, wahrscheinliche Steuerentlastungen gegenüber dem Fiskus, dann können die Steuereffekte aus diesen Differenzen auf der Aktivseite der Bilanz als aktive latente Steuern (§ 266 II D) angesetzt werden. Dieses Wahlrecht ist explizit geregelt für den  Einzelabschluss von Kapitalgesellschaften, aber auch durch Nicht-Kapitalgesellschaften anwendbar. Steuerliche Verlustvorträge sind bei der Ermittlung ebenfalls berücksichtigungsfähig (siehe § 274 I S. 4 HGB) vgl. latente Steuern.

    Aus Konsolidierungsvorgängen im Rahmen der Konzernabschlusserstellung resultierende aktive latente Steuerbeträge sind zwingend zu aktivieren (§ 306 HGB, Aktivierungsgebot), vgl. Konzernabschluss.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Barbara Wischermann
      Universität Bochum,
      FB Wirtschaftswissenschaft
      OStR.i.H.
      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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