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aufwandsorientiertes Deckungsbudget

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff/Charakterisierung: Ein in Anlehnung an die Gliederung des Aufwands in der traditionellen Gewinn- und Verlustrechnung strukturiertes und um den angestrebten Jahresgewinn vor Steuern ergänztes Deckungsbudget. Unberücksichtigt bleiben Aufwandsteile, die den einzelnen Leistungen als Einzelkosten zugerechnet werden und bei der Ermittlung der Auftragsbeiträge bereits subtrahiert sind. Kriterien zur Gruppierung der einzelnen Aufwandsarten: a) Eindeutige Zurechenbarkeit auf das Abrechnungsjahr, b) Aktivierungspflichtigkeit und c) Belastung der Periode mit Ausgaben bzw. Auszahlungen.

    Bes. gekennzeichnet werden sollten die mit dem finanzorientierten Deckungsbudget identischen Positionen sowie Positionen, bei denen Spielräume für eine spätere Budgetanpassung durch sachliche oder finanzielle Dispositionen bestehen.

    2. Zweck: Das aufwandsorientierte Deckungsbudget dient in der Deckungsbeitragsrechnung zum frühzeitigen Abschätzen des Jahreserfolgs und zur Vorbereitung einer aktiven Bilanzpolitik während des laufenden Jahres. Die Gegenüberstellung von aufwandsorientiertem Deckungsbudget und den im Anschluss an den Auftragseingang bzw. die Fakturierung fortlaufend kumulierten Auftragsbeiträgen stellt eine als Frühwarnsystem bes. geeignete kontinuierliche Erfolgsrechnung dar.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber
      WHU – Otto Beisheim School of Management, Institut für Management und Controlling (IMC)
      Direktor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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