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Darlehensvertrag

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Vertrag über ein Darlehen (Geld- oder Sachdarlehen). Der Darlehensvertrag ist erst dann wirkungsvoll abgeschlossen, wenn der Darlehensgeber (zumeist ein Kreditinstitut) und Darlehensnehmer ihre Vertragserklärungen unterschrieben haben und den jeweils anderen Vertragsparteien die jeweilige Vertragserklärung zugegangen ist. Verzichtet der Darlehensnehmer bei Abgabe seiner Vertragserklärung auf den Zugang der Vertragserklärung des Kreditinstituts in Schriftform, ist der Darlehensvertrag auch dann wirksam abgeschlossen, wenn dem Darlehensnehmer die Vertragserklärung des Kreditinstituts als Abschrift zugeht. Für Verbraucherdarlehen gibt es zum Schutz der Verbraucher spezielle Regelungen, die sich insbes. auf Informationspflichten (Mindestangaben) und Formerfordernisse beziehen.

    Vgl. auch Widerrufsrecht, Kreditvertrag.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Reinhold Hölscher
      Technische Universität Kaiserslautern,
      Lehrstuhl für Finanzdienstleistung und
      Finanzmanagement
      Ordinarius
      Helmut Keller
      Autor, Schuldnerberater, Referent
      Dr. Nils Helms
      Technische Universität Kaiserslautern
      Postdoc am Lehrstuhl für Finanzdienstleistungen und Finanzmanagement

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Das Darlehen i.S. des § 488 I BGB verpflichtet den Darlehensgeber, dem Darlehensnehmer einen Geldbetrag in der vereinbarten Höhe auf Zeit zur Verfügung zu stellen (Satz 1), und den Darlehensnehmer, den geschuldeten Zins zu zahlen und bei …
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      Sachgebiete