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Faktormobilität

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    die räumliche, qualifikatorische und sektorale Beweglichkeit der Produktionsfaktoren. Faktormobilität ist eine der wesentlichen Voraussetzungen zur Entwicklung einer effizienten Wirtschaftsstruktur, da die Allokationsfunktion des Preises (Preisfunktionen) nur bei mobilen Faktoren wirksam werden kann. Erhaltung und Erhöhung der Faktormobilität ist daher eine der Hauptaufgaben der staatlichen Strukturpolitik.

    Auf internationaler Ebene spielt die Kapitalmobilität eine große Rolle. Dabei ist zwischen unvollkommener und vollkommener Kapitalmobilität zu unterscheiden. In makroökonomischen Totalmodellen offener Volkswirtschaften wird üblicherweise von vollkommener Kapitalmobilität ausgegangen, sodass die Bedingung für die ungedeckte Zinsparität gilt.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hans-Werner Wohltmann
      Universität Kiel,
      Institut für Volkswirtschaftslehre
      Lehrstuhlinhaber

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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