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Haavelmo-Schneider-Theorem

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Lehrsatz von Haavelmo-Schneider, der einen Wert des Staatsausgabenmultiplikators von Eins im Multiplikatormodell nachweist, wenn die Erhöhung der Staatsausgaben durch einen Anstieg des Steuersatzes und der Steuereinnahmen finanziert wird. In diesem Fall bleiben der Budgetsaldo des Staates, das verfügbare Einkommen der Haushalte sowie deren Ersparnis unverändert.

    2. Als Kritik am Multiplikatoransatz werden verschiedene Aspekte geäußert: (a) Vernachlässigung der personell und funktionell unterschiedlichen Konsumquoten; (b) Flexibilität der Löhne, Preise und Zinsen mittel- bis langfristig ; (c) Abhängigkeit der laufenden Konsumausgaben vom aktuellen Einkommen mit einer marginalen Konsumquote zwischen Null und Eins (absolute Einkommenshypothese; Gegenteil: permanente Einkommenshypothese; Lebenszyklus-Hypothese); (d) Vernachlässigung von Vermögens- und Kapazitäteffekten im Rahmen der kurzfristigen Analyse.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Wolfgang Eggert
      Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
      Lehrstuhlinhaber des Instituts für Wirtschaftstheorie und Finanzwissenschaft
      Steffen Minter
      Institut für Wirtschaftstheorie und
      Finanzwissenschaften, Albert-Ludwigs-Universität
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Sachgebiete