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Kfz-Versicherung

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Inhaltsverzeichnis

    1. Begriff
    2. Obliegenheiten in der Kfz-Versicherung

    Begriff

    Versicherung, die die Zweige Kfz-Haftpflichtversicherung und Kfz-Kaskoversicherung umfasst. Der Zweig Kfz-Insassenunfallversicherung (Insassenunfallversicherung) zählt zwar in der Rechnungslegung zur privaten Unfallversicherung, wird aber i.d.R. ebenfalls als Teil der Kfz-Versicherung angesehen.

    Obliegenheiten in der Kfz-Versicherung

    Die Obliegenheiten im Sinne nicht einklagbarer Verhaltenspflichten des Versicherungsnehmers und der mitversicherten Personen sind elementare Bestandteile der Beschreibung der Kfz-Versicherung und in den Allgemeinen Bedingungen für die Kfz-Versicherung (AKB) vertraglich vereinbart. Dabei lassen sich Pflichten beim Gebrauch des Fahrzeugs und Pflichten im Schadenfall unterscheiden. Vertraglich zulässige Obliegenheiten in der Kfz-Haftpflichtversicherung sind in der Verordnung über den Versicherungsschutz in der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung (kurz: Kraftfahrzeug-Pflichtversicherungsverordnung, KfzPflVV) abschließend geregelt. Im Schadenfall bestehen für den Versicherungsnehmer und mitversicherte Personen Anzeige-, Aufklärungs- und Schadenminderungspflichten. Die Folgen der Verletzung einer Obliegenheit sind Leistungsfreiheit (bei Vorsatz) bzw. Leistungskürzung (bei grober Fahrlässigkeit).

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Fred Wagner
      Institut für Versicherungswissenschaften e.V.
      an der Universität Leipzig Vorsitzender des Vorstandes

      Bücher

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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