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öffentliche Aufgaben

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    von öffentlichen Aufgabenträgern zu erfüllende Aufgaben. In der Marktwirtschaft ergibt sich die Begründung öffentlicher Aufgaben aus der Existenz bestimmter Gütermerkmale (Nichtrivalitätsaxiom, Nichtanwendbarkeit des Ausschlussprinzips, Grenzkosten von Null), die eine privatwirtschaftliche Aufgabenerfüllung nicht bzw. nur mit gesamtwirtschaftlich suboptimalem Ergebnis erlaubt (öffentliches Gut, Marktversagen) bzw. bei denen eine privatwirtschaftliche Aufgabenerfüllung aus politisch-meritorischen Gründen nicht erwünscht ist (meritorische Güter). Neben diesen mikroökonomischen Aspekten des Marktversagens werden weitere diskutiert mit den Wettbewerbsproblemen, den Stabilisierungsproblemen, aufgeteilt in Konjunktur-, Wachstums- und Strukturschwierigkeiten, sowie der Marktablehnung aus distributionspolitischen Motiven. Die Theorie des Staatsversagens erläutert im Rahmen der ökonomischen Theorie der Politik und der Bürokratie Argumente, warum auch der Staat versagen kann.

    Vgl. Wohlfahrtsökonomik.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Wolfgang Eggert
      Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
      Lehrstuhlinhaber des Instituts für Wirtschaftstheorie und Finanzwissenschaft
      Steffen Minter
      Institut für Wirtschaftstheorie und
      Finanzwissenschaften, Albert-Ludwigs-Universität
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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