Direkt zum Inhalt

soziales Jahr

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    freiwilliges soziales Jahr. 1. Begriff: ganztätige pflegerische, erzieherische oder hauswirtschaftliche Hilfstätigkeit in Einrichtungen der Jugendhilfe oder Gesundheitshilfe, v.a. in Krankenanstalten, Altersheimen, Kinderheimen u.a.

    2. Rechtsgrundlage: Bis zum 31. Juli 2007 galt das Gesetz zur Förderung eines freiwilligen sozialen Jahres vom 15.7.2002 (BGBl. I 2596) m.spät.Änd. Die Regelungen wurden mit den Regelungen des Gesetzes über ein freiwilliges ökologisches Jahr zum 1. Juni 2008 im Gesetz zur Förderung von Jugendfreiwilligendiensten vom 16.5.2008 (BGBl I 2008, 842) m.spät.Änd.(Jugendfreiwilligendienstegesetz) zusammengefasst.

    3. Das soziale Jahr soll zwischen der Vollendung des 17. und 27. Lebensjahres bis zur Dauer von zwölf zusammenhängenden Monaten geleistet werden; Helfer und Helferinnen müssen sich mind. für sechs Monate verpflichten. In Ausnahmefällen kann das soziale Jahr schon nach Vollendung des 16. Lebensjahres geleistet werden.

    4. Vergütung: Den Helfern und Helferinnen dürfen nur Unterkunft, Verpflegung, Arbeitskleidung und ein angemessenes Taschengeld gewährt sowie Aufwendungen für Beiträge zum Zweck der Höherversicherung ersetzt werden.

    5. Steuerliche Vergünstigungen werden den Eltern unter diesen Voraussetzungen gewährt ähnlich wie für Kinder, die sich in Berufsausbildung befinden (Berufsausbildungskosten, Kinderfreibetrag).

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap soziales Jahr Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/soziales-jahr-45915 node45915 soziales Jahr node41706 Kinderfreibetrag node45915->node41706 node33389 Höherversicherung node45915->node33389 node29538 Berufsausbildungskosten node45915->node29538 node34718 Einkommen node42929 Rente wegen Todes node48144 Waisenrente node42929->node48144 node37728 Knappschaftsversicherung node37728->node48144 node48144->node45915 node33284 freiwilliges soziales Jahr node33284->node45915 node46028 Pauschbeträge node46028->node41706 node34784 Einkommensteuertarif node34784->node41706 node41706->node34718 node44624 Sonderausgaben node47963 Werbungskosten node28297 Betriebsausgabe node38543 Kosten der Lebensführung node29538->node44624 node29538->node47963 node29538->node28297 node29538->node38543 node49237 Waisenbeihilfe node49237->node48144
      Mindmap soziales Jahr Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/soziales-jahr-45915 node45915 soziales Jahr node33389 Höherversicherung node45915->node33389 node29538 Berufsausbildungskosten node45915->node29538 node41706 Kinderfreibetrag node45915->node41706 node33284 freiwilliges soziales Jahr node33284->node45915 node48144 Waisenrente node48144->node45915

      News SpringerProfessional.de

      • Exportentwicklung Werkzeugmaschinen

        Ein aktueller Quest Report verbindet Exportmärkte und Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen in Euro und die Wirkung auf die Exporte nach China seit 2008. Steigende Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen gehen demnach mit rückläufigen Exporten nach China einher.

      • Banken genießen großes Vertrauen ihrer Kunden

        72 Prozent der Bankkunden in Deutschland gehen davon aus, dass Kreditinstitute mit ihren persönlichen Daten sorgsam umgehen. Keine andere Branche genießt einer aktuellen Umfrage zufolge höheres Vertrauen.

      • Neue Aufgaben für die Zentrale der Zukunft

        Unternehmen müssen agil und innovativ sein. Das althergebrachte Headquarter, von dem aus alles zentral gesteuert werden soll, scheint dazu nicht passen zu wollen. Muss die Unternehmenszentrale neu erfunden werden? 

      • So geht erfolgreiches Lead Nurturing im B2B-Segment

        Wenn nicht nur Leads, sondern in Folge auch Käufer generiert werden, ist von Lead Nurturing die Rede. Im B2B-Bereich müssen E-Mail-Marketer dafür besonders strategische sowie kontinuierliche Beziehungsarbeit leisten.

      • Globales E-Invoicing ist Herausforderung für Unternehmen

        Unternehmen sind aufgrund staatlicher Vorgaben zunehmend dazu verpflichtet, ihre Rechnungen elektronisch zu erstellen. Doch in jedem Land gelten andere rechtliche Regelungen. Entsprechend komplex gestalten sich die Prozesse. Erster Teil des Gastbeitrags.

      • Auf dem Rechtsweg ins Verderben

        Wer seinen Markt als Eigentum betrachtet und Neueinsteiger juristisch bekämpfen will, kann nur verlieren, meint Springer-Autor und Zukunftsmanager Heino Hilbig. Denn die Klage eines Taxifahrers gegen Moia wird neue Verkehrskonzepte nicht verhindern. 

      • Mit Location Based Marketing auf Neukundenfang

        Deutsche Marketing-Manager sehen in standortbasierter Werbung die Brücke, um Konsumenten online wie offline anzusprechen. Vor allem für die Neukundengewinnung setzen sie auf das Marketinginstrument.

      • Wie der Arbeitsplatz von morgen aussehen wird

        Während der Industrialisierung wanderte die Arbeit aus dem Haushalt in die Fabrik. Heute klopft sie wieder an die Haustür. Die Möglichkeit zu mehr zeitlicher und örtlicher Flexibilität, beispielsweise zur Arbeit im Homeoffice, macht vor keiner Branche mehr halt.

      • Java und JavaScript sind die beliebtesten Programmiersprachen

        Die meisten Softwareingenieure setzen auf Java und JavaScript, wenn es um die Entwicklung von Unternehmensanwendungen geht. Die angeblichen "In"-Programmiersprachen Python & Co. liegen in der Beliebtheitsskala teils weit abgeschlagen hinter den Klassikern.

      • Diese digitalen Marken sind top

        Digitale Dienste dominieren immer stärker die Markenwelt. In den Top 25 der relevantesten Marken Deutschlands machen sich analoge Marken eher rar.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Joachim Becker
      Humboldt-Universität zu Berlin
      Richter am Landessozialgericht, Darmstadt

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      In der Bundesrepublik ist gegenwärtig eine tendenziell zunehmende Abkehr insbesondere der jugendlichen/jüngeren Altersgruppen von etablierten politischen Parteien zu beobachten, die aber nicht ohne weiteres als apolitische Tendenz zu begreifen ist …
      Die vorliegende Untersuchung behandelt die Frage nach den Voraussetzungen für soziales und bürgerschaftliches (politisches) Engagement als einem Inhalt von freier Zeit. Auf der Grundlage des empirischen Befundes werden theoretische wie praktische …
      Die Verbraucherstimmung hierzulande liegt seit gut fünf Jahren auf einem konstant hohen Niveau. Die Shoppinglaune hält an und ist damit ein wichtiger Messwert für die deutsche Handelslandschaft. Doch die Konsumenten sind unberechenbarer geworden.