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Warenkreditversicherung

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Versicherung gegen das  Ausfallrisiko von Forderungen aus Warenlieferungen sowie Werk- und Dienstleistungen mit kurzen oder mittleren Laufzeiten gegenüber gewerblichen Abnehmern.

    2. Merkmale: Die Warenkreditversicherung ist vertraglich als eine  revolvierende Deckung mit dem Charakter einer Pauschaldeckung sowie als  benannte Versicherung ausgestaltet. In einem Rahmenvertrag werden die grundsätzlichen Vertragsinhalte geregelt, wie z.B. die Prämie, die Vertragslaufzeit und das Kündigungsrecht. Daneben kommen bei der benannten Versicherung Einzelverträge zustande, indem der Kreditversicherer auf Antrag des Versicherungsnehmers in der  Kreditmitteilung eine Versicherungssumme für den jeweiligen Kunden festsetzt. Die Warenkreditversicherung ist eine laufende Versicherung i.S.d. §§ 53 ff. VVG.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Fred Wagner
      Institut für Versicherungswissenschaften e.V.
      an der Universität Leipzig Vorsitzender des Vorstandes

      Bücher

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